Donnerstag , 20. Januar 2022
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erstochene Schwangere
Tatverdacht gegen Lebensgefährten hat sich erhärtet, Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Soltau erlässt Haftbefehl. (Symbolfoto: t&w)

Nach Tötung der schwangeren Lüneburgerin: Haftbefehl gegen Lebensgefährten

Die Polizei hat Haftbefehl gegen den 37 Jahre alten Lebensgefährten erlassen. Er steht im Verdacht, seine schwangere Freundin erstochen zu haben.

Lüneburg. Nach dem gewaltsamen Tod einer 36-Jährigen sowie ihres ungeborenen Kindes in den Morgenstunden des 15. Oktober in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses hat das Amtsgericht auf Antrag der Staatsanwalt Lüneburg Haftbefehl gegen den 37 Jahre alten Lebensgefährten erlassen. Nach jetzigem Erkenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass der mutmaßliche Täter auch der Kindsvater ist.

Dringender Tatverdacht hat sich erhärtet

Aufgrund der Spurenlage und den Gesamtumständen hatte die Polizei den 37 Jahre alten Mann bereits am gestrigen Freitag vorläufig festgenommen. In der Folge konnte ein möglicher (dringender) Tatverdacht erhärtet werden, so dass die Bereitschaftsrichterin am Amtsgericht Soltau am 16. Oktober Haftbefehl erlies.

Bereits nach Bekanntwerden der Tat führte die Polizei umfangreiche Spurensicherungs-,Ermittlungs- und Umfeldmaßnahmen durch, bei denen auch weitere Personen aus dem sozialen Umfeld des Opfers unter anderem polizeilich befragt wurden. Hierbei wurde auch ein Ex-Partner der Getöteten vernommen.

Zu weiteren Details und Hintergründen hält sich die Polizei aktuell bedeckt. Die weiteren Ermittlungen des Lüneburger Fachkommissariats Tötungsdelikte dauern an.

lz