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Die Polizei versucht Diebesgut zuzuordnen: Wem gehören die Gartengeräte? (Foto: Adobe Stock)

Polizei versucht Diebesgut zuzuordnen: Wem gehören Gartengeräte?

Die Täter hatten es auf Gartengeräte aller Art abgesehen: Vom Diebesgut wurde einiges schon den rechtmäßigen Eigentümern zugeordnet, bei mehr als 60 Gegenstände hofft die Polizei noch auf entsprechende Hinweise.

Lüneburg. Die Ermittlungsgruppe der Polizei trägt den Namen „Stihl“ – ein Hinweis darauf, auf was die Täter es abgesehen hatten: Gartengeräte aller Art, gern von namhaften Herstellern. Unzählige Rasenmäher, Freischneider, Motorsägen, Stromaggregate und weitere Gegenstände hatten Polizisten bei Durchsuchungen in sieben Gebäudekomplexe in Uelzen, Holdenstedt, Ebstorf und Suhlendorf sichergestellt.

Diebesgut Uelzen

Zur Vorgeschichte: Vor allem im Landkreis Uelzen hatten sich seit Juni Einbrüche in Vereinsheime und Schulen gehäuft, dazu gab es gut zehn Brandstiftungen, die denselben Tätern zugeordnet werden. Von Anfang Juni bis Ende August beschäftigte sich die extra eingerichtete Ermittlungsgruppe mit den Fällen. Neben den beiden 18 und 20 Jahre alten mutmaßlichen Haupttätern, die nach den umfangreichen Durchsuchungen mit rund 40 Einsatzkräften im August in Untersuchungshaft gingen, dauern die Ermittlungen gegen weitere Beteiligte der Gruppe aus dem Kreis Uelzen im Alter von 18 bis 40 Jahren an.

Insgesamt 39 Taten mit einem Gesamtschaden von mehr als 75.000 Euro werden der Bande zur Last gelegt, es sei aber wahrscheinlich, dass weitere Taten in den Kreisen Lüneburg, Lüchow-Dannenberg und im Land Sachsen-Anhalt auf ihr Konto gehen. Vom Diebesgut wurde einiges schon den rechtmäßigen Eigentümern zugeordnet, bei mehr als 60 Gegenstände hofft die Polizei noch auf entsprechende Hinweise unter (0581) 930328. lz

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