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Lösegrabenwehr
Begonnen hatten die Arbeiten zur Erneuerung des Lösegrabenwehrs im April dieses Jahres. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 1,7 Millionen Euro. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Es dauert etwas länger am Lösegrabenwehr

Die Stadt Lüneburg lässt das Lösegrabenwehr sanieren. Aufgrund von Lieferengpässen bei einigen Bauteilen kam es jetzt zu Verzögerungen. Dadurch kann die Baustelle nicht in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Lüneburg. Zehn Meter lang und viele Tonnen schwer sind die gigantischen Spundwandbohlen, die ein Kran in diesen Tagen aus der Ilmenau herauszieht. Mit dem Entfernen der Spundwand ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft an der Großbaustelle Lösegrabenwehr, erklärt Jörg Silex, Brückenbauer der Hansestadt Lüneburg: „Die neuen Notverschlüsse wurden erfolgreich eingebaut, und der Beton ist mittlerweile ausgehärtet, sodass wir die Spundwand nicht mehr benötigen.“ In einem nächsten Schritt, ab voraussichtlich 8. Dezember, werden die fehlenden beiden Wehrklappen wieder eingebaut. „Leider kam es bei der Sanierung der Wehrklappen aufgrund von Lieferengpässen bei einigen Bauteilen zu Verzögerungen“, erklärt Silex. Dadurch kann die Baustelle, anders als geplant, nicht in diesem Jahr abgeschlossen werden. Zwischen Weihnachten und Neujahr und bis zur Wiederaufnahme der Arbeiten wird die Baustelle soweit geräumt, dass Fußgänger und Radfahrer die Brücke über das Lösegrabenwehr nutzen können. lz

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