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Auf dem Dach der Ratsbücherei löste Sturmtief "Daniel" auf einer Fläche von drei Quadrametern Ziegel vom Dach. Die Feuerwehr übergab die Einsatzstelle noch in der Nacht an einen Dachdecker. Foto: schad

Sturmtief „Daniel“ in Lüneburg: Kurz, aber heftig

Das Sturmtief "Daniel" hat in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag auch in Lüneburg Spuren hinterlassen. Mehrere Bäume sind in Stadt und Landkreis umgestürzt, der Sturm riss zudem Ziegel vom Dach der Ratsbücherei. Verletzt wurde niemand. 

Lüneburg. Das Sturmtief "Daniel" hat auch in Lüneburg und im Landkreis in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag für mehrere Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Begonnen hat die Einsatzreihe gegen 20 Uhr, als der Sturm Ziegel vom Dach der Ratsbücherei riss. Die Feuerwehr rückte mit der Drehleiter aus und entfernte die losen Ziegel. Dafür musste der Bereich um die Reitende-Diener-Straße und den Ochsenmarkt komplett gesperrt werden.

Lüneburg kommt glimpflich davon

In Stadt und Landkreis stürzten zudem mehrere Bäume um. Die Feuerwehr musste sowohl im Eulenweg im Stadtteil Wilschenbruch als auch in der Willy-Brandt-Straße tätig werden, wo Bäume auf die Straße kippten. "Wir sind in Lüneburg insgesamt glimpflich davongekommen", sagt Feuerwehr-Polizeisprecher Malte Schad.

Die Polizei Lüneburg wurde zudem nach Adendorf in den Grüner-Jäger Weg und nach Bad Bevensen in den Ostpreußenring gerufen. Auch hier lagen Bäume auf der Straße. In Westergellersen wurde ein Trampolin weggeschleudert.

Gegen 23 Uhr waren alle Einsätze von Polizei und Feuerwehr beendet, verletzt wurde in der Nacht niemand.

Von Anna Hoffmann