Samstag , 3. Dezember 2022
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Landrat Jens Böther ist von seiner Covid-19-Erkrankung genesen. (Foto: t&w)
Landrat Jens Böther ist von seiner Covid-19-Erkrankung genesen. (Foto: t&w)

Lüneburgs Landrat kehrt ins Kreishaus zurück

Vor etwas mehr als zwei Wochen hat es auch den Chef von Lüneburgs Infektionsschutzbehörde erwischt: Landrat Jens Böther hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Am Dienstag tauscht er den Schreibtisch im Homeoffice gegen den im Kreishaus.

Lüneburg. Nach überstandener Covid-19-Infektion und Ablauf der 14-tägigen Quarantäne kehrt Landrat Jens Böther am Dienstag ins Kreishaus zurück. Die vergangenen 14-Tage hatte er aus dem Homeoffice die Kreisverwaltung geleitet.

"Seit dem Wochenende bin ich frei von Symptomen", berichtete Böther am Telefon. Die Erkrankung sei zwischendurch "ganz schön hartnäckig, doch gut auszuhalten gewesen, vermutlich, weil ich schon zweimal geimpft bin". Seine Booster-Impfung hätte Böther Mitte Dezember erhalten sollen. "Die wird sich jetzt vermutlich in den Januar verschieben."

Im Homeoffice haben den Landrat viele unterstützende Mails und Nachrichten erreicht, und auch der Blumenbote schaute bei Böther in Echem vorbei. "Die Anteilnahme und die Genesungswünsche waren schon toll", sagte der Chef der Kreisverwaltung. Genesen sind inzwischen auch der Erste Kreisrat Jürgen Krumböhmer und ein weiteres Mitglied aus dem Team des Landrats, die sich ebenfalls mit dem Coronavirus infiziert hatten.

Eine Konsequenz aus den Infektionen hat die Kreisspitze bereits gezogen: Besprechungen in der Kreisverwaltung finden nur noch mit Maske statt. Schon seit Beginn der Pandemie werden viele Sitzungen online abgehalten, für die Besprechungsräume gibt es Personenbegrenzungen und Lüftungsregeln. Eines ist für Böther aber auch klar: "Es wird immer wieder mal Termine geben, die nur in Präsenz stattfinden können." Und noch etwas hat der Landrat gelernt: "Letztlich kann es jeden erwischen. Dadurch, dass ich geimpft bin, konnte ich gelassen mit der Situation umgehen." ml

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