Anzeige
Die Initiative Radentscheid Lüneburg hatte bereits im Juni zwischen Feldstraße und Barckhausenstraße den rechten Fahrstreifen, über den sich sonst der Autoverkehr schiebt, mit Pylonen temporär als Radweg abgetrennt.
Die Initiative Radentscheid Lüneburg hatte bereits im Juni zwischen Feldstraße und Barckhausenstraße den rechten Fahrstreifen, über den sich sonst der Autoverkehr schiebt, mit Pylonen temporär als Radweg abgetrennt. (Foto: A/t&w)

Pop-Up-Radweg in der Schießgrabenstraße

Am Freitag, 10. Dezember, entsteht ein Radweg in der Schießgrabenstraße. Allerdings nur vorübergehend. Die Aktion dauert circa drei Stunden.

Lüneburg. Diesen Freitag wird in der Schießgrabenstraße von 14-17 Uhr ein Pop-Up-Radweg entstehen. Initiiert wird der temporäre Fahrradweg von einer Initiative, die eine bessere Radinfrastruktur an dieser Hauptverkehrsachse Lüneburgs fordert. Das teilt das Klimakollektiv in einer Pressemitteilung mit.

Ein viel zu enger Radweg

„Mit dem Pop-Up Radweg wollen wir auf die Flächenungerechtigkeit zwischen Autostraßen, Fahrradwegen und Fußwegen aufmerksam machen. Laut Gesetz sollen die verschiedenen Mobilitätsformen gleichberechtigt sein, aber in der Realität sieht das ganz anders aus: In der Schießgrabenstraße gibt es vier Autospuren plus eine Parkspur und daneben einen viel zu engen Rad-und Fußweg. Hier muss sich dringend etwas ändern, damit Fußgänger und Radfahrer mehr Platz haben und sicherer fahren können.“, so Theresa Berghof vom Klimakollektiv.

Der Pop-Up-Radweg wird als angemeldete Demonstration stattfinden und ist somit von der Polizei abgesichert. Zwischen 14 und 17 Uhr ist auf der Westseite (Häuserseite) der Schießgrabenstraße Radverkehr in beide Richtungen möglich. Autofahrern wird empfohlen, den Bereich in diesem Zeitraum zu meiden. lz