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Wann gilt welche Warnstufe und welche Regeln greifen dann? Hier finden Sie Antworten. (Foto: t&w)

Wann gilt welche Warnstufe?

Wann gilt welche Warnstufe? Dazu hat das Land Niedersachsen klare Vorgaben gemacht, die hier verständlich erklärt werden. 

Lüneburg. Zur Beurteilung der Corona-Lage gibt es bundesweit drei Warnstufen. Eine Rolle spielen dabei die Hospitalisierung, der 7-Tage-Inzidenzwert und die Auslastung der Intensivbetten. Eine Warnstufe wird festgestellt, wenn der Leitindikator „Hospitalisierung“ und mindestens ein weiterer Indikator den festgelegten Wert der entsprechenden Warnstufe an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen erreichen bzw. überschreiten.

Die Indikatoren

Der Leitindikator „Hospitalisierung“ gibt an, wie viele Menschen mit Covid-19-Erkrankungen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen ins Krankenhaus mussten (7-Tages-Hospitalisierungs-Inzidenz). Die Fallzahl wird mittels des Interdisziplinären Versorgungsnachweises IVENA eHealth landesweit bestimmt.

Der Indikator „Neuinfizierte“ ist die 7-Tage-Inzidenz des jeweiligen Landkreises. Sie richtet sich nach der Zahl der Neuinfizierten mit Covid-19 im Verhältnis zur Bevölkerung je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner in den letzten sieben Tagen. Die 7-Tage-Inzidenz wird nach den Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) ermittelt.

Der Indikator „Intensivbetten“ gibt an, wie viel Prozent der Intensivbetten im Bundesland mit Covid-19-Erkrankten belegt sind. Die Anzahl der belegten Intensivbetten wird auf Basis des Interdisziplinären Versorgungsnachweises IVENA eHealth landesweit ermittelt.

Die Warnstufen

Je nachdem, welchen Wert die drei Indikatoren erreicht haben, rutscht ein Landkreis - oder das ganze Bundesland - in eine der drei Warnstufen.

Welche Regeln in welcher Warnstufe gelten, haben wir hier für Sie zusammengefasst: