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Das bislang letzte Stover Rennen fand coronabedingt am 29. Juli 2019 statt. Für das kommende Jahr ist die Neuauflage geplant. (Foto: t&w)
Das bislang letzte Stover Rennen fand coronabedingt am 29. Juli 2019 statt. Für das kommende Jahr ist die Neuauflage geplant. (Foto: t&w)

Stover Rennen benötigt dringend neue Sponsoren

Bereits seit mehr als 140 Jahren kommen jedes Jahr im Sommer Profitraber und Galopper nach Stove zum traditionsreichen und rasanten Rennen an den Elbstrand. Besucher können ihr Glück beim Wetten versuchen. Damit das künftig so bleibt, suchen die Organisatoren dringend neue Geldgeber.

Stove. Die Corona-Pandemie nagt heftig am Finanzkorsett des Stover Rennvereins. „Die finanzielle Situation ist durch die zwei ausgefallenen Rennen kritisch“, berichtet dieser in einer Pressemitteilung. Einnahmen könne der Rennverein nur durch das Stover Rennen generieren, das aber wegen der Pandemie in diesem und im vergangenen Jahr abgesagt werden musste. „Gleichzeitig laufen die Kosten, wie beispielsweise Versicherungen, weiter.“

Neustart solide organisieren

Bei der Vollversammlung beschlossen die Mitglieder daher jetzt auch, dass der Verein das Stover Rennen im kommenden Jahr möglichst wieder in dem bekannten Rahmen veranstalten soll. Termin ist voraussichtlich der 31. Juli.

Für 2022 werde es darum gehen, dass man den Neustart solide organisiert und zahlungskräftige Sponsoren findet. Ohne neue Geldgeber – darin war man sich einig – werde es kommenden Sommer nicht gehen.

Rasantes Pferderennen am Elbstrand

Das Stover Rennen findet seit mehr als 140 Jahren in der Elbmarsch statt und ist damit eines der traditionsreichsten, aber auch rasantesten Pferderennen in Norddeutschland. Profitraber, Galopper und Ponys aus ganz Deutschland kommen einmal im Jahr nach Stove zur Leistungsschau am Elbstrand zusammen. Besucher können ihr Glück beim Wetten machen. Das Stover Rennen ist das größte Volksfest in der Samtgemeinde Elbmarsch.

Uferzone wurde befestigt

Der Verein berichtet überdies, dass die Rennbahn in Kooperation mit dem Artlenburger Deichverband an der Uferzone befestigt worden sei. „Diese Arbeiten waren erforderlich, um ein weiteres Abspülen der Rennbahn an der Elbseite zu verhindern.“ Im Zuge der Deicherhöhung erhalte die Rennbahn einen verbesserten Zugang zum Sattelplatz.

Deicherhöhung für 2022 geplant

„Die nächste Deicherhöhung ist für 2022 geplant. Sie wird den Bereich bis zur östlichen Überfahrt betreffen“, blickt der Rennverein voraus. Der Deichverband habe zugesagt, dass sowohl der Sattelplatz als auch die Rennbahn und die Deichtribüne nutzbar sein werden, heißt es in der Pressemitteilung. Die Deichbauarbeiten würden jedoch nicht den Tribünenbereich betreffen.

Carsten Fechner neuer Vorsitzender

Personelle Veränderungen an der Spitze gibt es auch: Zum neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Carsten Fechner und zum neuen Geschäftsführer Raimund Lürßen. Darüber hinaus wurde der Vorstand mit Claudia Lürßen und Joachim Meyn um zwei weitere Mitglieder erweitert, um dem durch Corona bedingten veränderten Organisationsaufwand Rechnung zu tragen. Geehrt wurde Günther Porth für seine 30-jährige Vorstandsarbeit. Er wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt. lz

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