Sonntag , 4. Dezember 2022
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Die Gebühren für Straßenreinigung sollen in Lüneburg konstant bleiben - der Rat hat allerdings das letzte Wort. (Foto: be)
Die Gebühren für Straßenreinigung sollen in Lüneburg konstant bleiben - der Rat hat allerdings das letzte Wort. (Foto: be)

Lüneburg: Gebühren sollen konstant bleiben

Auf der Tagesordnung der Ratssitzung am kommenden Dienstag, 21. Dezember, stehen auch die Gebühren für Marktwesen, Straßenreinigung, das Friedhofswesen sowie für die Beseitigung von Schmutz- und Niederschlagswasser. Laut Beschlussvorschlag der Verwaltung sollen diese konstant bleiben. Die Politik hat aber das letzte Wort.

Lüneburg. Das könnte ein Weihnachtsgeschenk für Bürger und Marktbeschicker werden. Bei der letzten Ratssitzung in diesem Jahr stehen unter anderem die Gebühren für Marktwesen, Straßenreinigung, das Friedhofswesen sowie für die Beseitigung von Schmutz- und Niederschlagswasser auf der Tagesordnung. Laut Vorschlag der Verwaltung sollen die Bürger sowie die Marktbeschicker nicht stärker zur Kasse gebeten werden. Die Mitglieder des neuen Lüneburger Rates haben allerdings das letzte Wort. Die Sitzung findet am Dienstag, 21. Dezember, von 17 Uhr an im Kulturforum, Gut Wienebüttel, statt.

Standgebühren für Wochenmarkt

Die Gebührenbedarfsrechnung bezieht sich auf die Standgebühren für den regulären Wochenmarkt. Diese bleiben – vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse – auf dem bisherigen Niveau.

Auch die Friedhofs- und Bestattungsgebühren sollen erneut konstant bleiben. In der Vorlage heißt es, dass die Zahl der Urnenbeisetzungen stetig steigt und Baumgräber immer gefragter seien. Das spiegele den Trend nach pflegeleichten Gräbern wider, deshalb sollten diese ausgebaut sowie die Einführung neuer Grabarten geprüft werden. Die Friedhofsgebühren müssten mittelfristig um weitere Gebühren von zusätzlichen Grabarten angepasst werden.

Schmutzwassergebühr zuletzt in zwei Schritten angehoben

Eine getrennte Schmutz- und Niederschlagsgebühr bei der Abwasserentsorgung hatte die Stadt 2005 eingeführt. Ende 2018 hatte der Rat beschlossen, dass die Schmutzwassergebühr in zwei Stufen steigt. 2019 belief sich die Erhöhung um 15 Cent auf 1,45 Euro pro Kubikmeter, 2020 stieg sie um weitere 20 Cent auf 1,65 Euro pro Kubikmeter. Für 2022 soll die Gebühr wie auch die für Niederschlagswasser konstant bleiben. Letztere müsse man aber stetig beobachten, „so dass eine Gebührenanpassung in den folgenden Jahren nicht ausgeschlossen werden kann“, heißt es in der Vorlage.

Die Straßenreinigungsgebühren bleiben unverändert. Anfang 2021 wurden die Gebührensätze um rund zehn Prozent gesenkt. Damit liege die Gebührenbelastung bei der weit überwiegenden Zahl der Gebührenzahler deutlich unterhalb der noch bis 2017 zu zahlenden Gebühr – Ende 2017 hatte der Rat eine neue Berechnung beschlossen.

Von Antje Schäfer

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