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Max Brassen (15) aus Kirchgellersen hat bei dem digitalen Schulwettbewerb "Zeig, was du kannst" gewonnen. In seinem Video jongliert er und springt Salti rückwärts aus dem Stand. (Foto: t&w)
Max Brassen (15) aus Kirchgellersen hat bei dem digitalen Schulwettbewerb "Zeig, was du kannst" gewonnen. In seinem Video jongliert er und springt Salti rückwärts aus dem Stand. (Foto: t&w)

Mit Video: Max zeigt, was er kann

Vier Schulen im Landkreis haben in der Vorweihnachtszeit den digitalen Talentwettbewerb "Zeig, was du kannst" veranstaltet. Gewonnen hat Max Brassen (15) von der Hanseschule Oedeme. Das Gewinnervideo finden Sie hier.

Lüneburg. Eigentlich wollte Max Brassen aus Kirchgellersen gar nicht an dem Talentwettbewerb, den seine Schule, die Hanseschule Oedeme, gemeinsam mit drei weiteren Schulen im Landkreis in der Vorweihnachtszeit ausrichtete, teilnehmen. Doch seine Kumpels wussten, dass der 15-Jährige schon seit Längerem kurze Clips auf dem Videoportal TikTok hochlädt, die ihn beim Jonglieren und Turnen zeigen, und überzeugten ihn, doch ein Video einzureichen. Der Beitrag kam bei Lehrern und Mitschülern gut an – und verhalf Max mit großem Abstand zum Sieg.

„Ich finde es toll, wie viele Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr an unserer Weihnachtschallenge teilgenommen haben“, sagt Julia Dunkel, Musik- und Deutschlehrerin an der Christianischule und Initiatorin des Projekts. Die Idee kam Dunkel während einer digitalen Dienstbesprechung: „Ich habe mich gefragt, ob man dieses Videokonferenzmodul nicht auch netter nutzen kann.“ Mitten in der Pandemie stellte Dunkel dann einen Video-Contest auf die Beine, ganz im Stil des „Supertalents“. Ihre Kollegen an der Hugo-Friedrich-Hartmann-Oberschule in Bardowick, der IGS Kreideberg und der Hanseschule Oedeme waren schnell überzeugt und machten mit.

50 Videos wurden eingereicht, von denen es zwölf, von jeder Schule drei, ins Finale geschafft haben. Die Endrunde wurde als Liveshow aus der Aula der Christianischule übertragen und an alle teilnehmenden Schulen gesendet. Über eine App konnten die Schülerinnern und Schüler dann in Echtzeit für ihren Favoriten abstimmen. hof

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