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108 neue Wohnungen, verteilt auf drei Gebäude: Die Lüwobau hat ihr Bauprojekt im Hanseviertel jetzt abgeschlossen.
108 neue Wohnungen, verteilt auf drei Gebäude: Die Lüwobau hat ihr Bauprojekt im Hanseviertel jetzt abgeschlossen. (Foto: t&w)

Ein Zuhause zum akzeptablen Preis

108 Mietwohnungen für 20 Millionen Euro: Die Lüwobau schließt ihr größtes Neubauprojekt der vergangenen Jahre ab.

Lüneburg. Maren Rauch ist die erste, deshalb gab es für sie auch einen Blumenstrauß, den ihr Torsten Schrell überreichte. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Lüwobau hieß die neue Mieterin willkommen und übergab ihr den Schlüssel für ihre neue Wohnung. 35 weitere Mitparteien werden in den nächsten Tagen folgen und ebenfalls einziehen an der Carl-Gottlieb-Scharff-Straße. Dort hat die Wohnungsbaugesellschaft jetzt fertiggestellt, was Lüneburg dringend braucht: preisgünstigen Wohnraum.

Etwas mehr als zwei Jahre nach dem ersten Spatenstich am 4. Oktober 2019 und ein Jahr nach Fertigstellung des ersten Gebäudes ist nun das letzte der drei gleichgroßen Mehrfamilienhäuser bezugsfertig. Damit schließt die Lüwobau ihr mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro größtes Neubauprojekt der vergangenen Jahre ab.

Alle neuen Wohnungen sind barrierefrei

Entstanden sind 108 Ein- bis Drei-Zimmer-Wohnungen, 90 davon werden gefördert. Das bedeutet: Sie stehen ausschließlich Menschen mit Wohnberechtigungsschein zur Verfügung, die über wenig finanzielle Mittel verfügen. Die Netto-Kaltmiete beträgt in den günstigsten Wohnungen 6,10 Euro pro Quadratmeter, in den teuersten 18 frei vermieteten Wohnungen 11 bis 11,50 Euro pro Quadratmeter.

Alle neuen Wohnungen sind barrierefrei, darüber hinaus sind insgesamt 12 von ihnen rollstuhlgerecht hergestellt. Auf dem fast 8900 Quadratmeter großen Areal stehen den Mietern 80 Stellplätze für ihre Autos zur Verfügung. Etwa ein Viertel wird mit Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ausgestattet, bei Bedarf können dank verlegter Leerrohre weitere Lademöglichkeiten nachgerüstet werden. Zwei Fahrradhäuser, die auch Platz für Lastenräder bieten, ergänzen das Angebot. In der Mitte steht den Mietern ein kleiner Park mit Spielplatz zur Verfügung. Fotovoltaikanlagen auf den Hausdächern erzeugen „grünen“ Strom.

Von der Lüwobau heißt es: 83 Prozent der Wohnungen konnten an Wohnungssuchende aus Stadt oder Landkreis Lüneburg vermietet werden. Die Altersspanne der Mieter reiche von 19 bis 86 Jahre.

Am Ende etwas weniger Geld ausgegeben als geplant

Verantwortlich für das Gesamtprojekt ist Lüwobau-Prokurist Henning Müller Rost. Das Ergebnis mache nicht nur ihn, sondern das ganze Team ein wenig stolz: „Trotz besonderer Herausforderungen wie der Corona-Pandemie und in der Folge Unterbrechungen von Lieferketten, Materialknappheit und extreme Baupreissteigerungen, wurden in allen drei Abschnitten sowohl die Kosten als auch die Fertigstellungstermine eingehalten.“ Möglich gewesen sei das nur aufgrund eines guten Netzwerks von überwiegend lokalen Handwerkern und Ingenieuren. „Auf solche treuen und regionalen Partner können wir uns immer verlassen. Und dass wir am Ende sogar etwas weniger Geld ausgegeben haben als ursprünglich geplant, ist umso erfreulicher“, sagt Müller-Rost, zugleich technischer Leiter der Lüwobau. Dankesworte für die geleistete Arbeit gab es auch von Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch. lz

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