Mittwoch , 28. September 2022
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Lüneburgs Stadtförster Per-Ole Wittenburg. (Foto: t&w)
Lüneburgs Stadtförster Per-Ole Wittenburg. (Foto: t&w)

Sturmtief: An und im Wald wird es gefährlich

Der Deutsche Wetterdienst sagt Sturm und Orkanböen voraus. Lüneburgs Stadtförster Per-Ole Wittenburg rät, Wege am und im Wald zu meiden. 

Lüneburg. Das könnte eine tückische Kombination werden: die Böden aufgeweicht vom vielen Regen, dazu länger anhaltende Wind-, Sturm- und sogar Orkanböen – da können auch stärkere Baumwurzeln über die Zeit schwächeln, Bäume ins Kippen geraten oder größere Äste können herabfallen. Diese Befürchtung äußert Lüneburgs Stadtförster Per-Ole Wittenburg für die nächsten Tage. Sein Rat: Wege, die durch den Wald oder unmittelbar daran entlang führen am besten einige Tage lang meiden. Auch das städtische Forst-Team stellt die regulären Arbeiten im Wald vorerst ein, ist stattdessen in vorsorglicher Bereitschaft, falls umgekippte Bäume geräumt werden müssen.  Wittenburg weiter: „Auch nach dem Sturmtief ist im Wald Vorsicht geboten. Manchmal können scheinbar vitale Bäume auch Tage nach dem Sturm noch fallen.“

Das sagt der Deutsche Wetterdienst (DWD) für Lüneburg voraus (Stand: 16. Februar, 17 Uhr): Ab Mittwochabend, ca. 22 Uhr, bis Donnerstag, 18 Uhr, orkanartige Böen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 80 und 110 km/h, teils stärker. Nachdem es ein dann wenig abflaut auf Windgeschwindigkeiten zwischen 50 und 80 km/h, sind für die Nachstunden von Freitag, 21 Uhr, auf Sonnabend wieder Orkanböen vorausgesagt. Mögliche Gefahren laut DWD:

„Es können zum Beispiel Bäume entwurzelt und Dächer beschädigt werden. Achten Sie besonders auf herabstürzende Äste, Dachziegel oder Gegenstände. Schließen Sie alle Fenster und Türen! Sichern Sie Gegenstände im Freien! Halten Sie insbesondere Abstand von Gebäuden, Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen. Vermeiden Sie möglichst den Aufenthalt im Freien!“

Die Lüneburger Feuerwehr hat sich ebenso auf unruhige Wetterlagen eingestellt. Pressesprecher Daniel Roemer sagt: „Die ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen sind informiert, die Einsatzleitstelle ist vorbereitet.“ Sein Tipp: „Alles sichern, was sonst durch die Gegend fliegen könnte.“

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