Mittwoch , 30. November 2022
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(Foto: Feuerwehr Bleckede)

+ + + Newsticker Sturm: Alle wichtigen Infos hier + + +

Update, 18.40 Uhr:

Die Strecke zwischen Uelzen und Lüneburg ist ab Mittwochfrüh wieder befahrbar. Ab Betriebsstart um vier Uhr in der Nacht auf Mittwoch fährt der metronom daher wieder regulär auf den Linien RE3/RB31. Es kann allerdings weiterhin zu Verspätungen kommen.

Update, 22. Februar, 13.00 Uhr:

Die Züge können weitgehend wieder fahren, es kommt aber noch zu Verspätungen. Auf dem Abschnitt Uelzen – Lüneburg gibt es noch Schäden durch den Sturm, dieser Abschnitt kann nicht befahren werden. Die Züge des metronom von und nach Hamburg starten und enden in Lüneburg. Zwischen Uelzen – Lüneburg fährt ein Ersatzverkehr mit Bussen. Das teilt die metronom Gesellschaft mit.

Update, 16.04 Uhr:

Die Eisenbahngesellschaften metronom, erixx und enno nehmen teilweise den Betrieb wieder auf:

metronom:

  • RE4 / RB41 Hamburg – Rotenburg – Bremen: die Züge können weitgehend wieder fahren, nur die Haltestellen Hittfeld und Klecken können noch nicht angefahren werden. Auf der gesamten Strecke kommt es zu Verspätungen
  • RE3 / RB31 Hamburg – Lüneburg: die Züge können weitgehend wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen
  • RE2 / RE3 Hannover – Uelzen: die Züge können voraussichtlich ab 16:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen
  • RE 2 Hannover – Göttingen: die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen
  • RE3 Uelzen – Lüneburg: Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren

enno:

  • RE 30 Hannover – Wolfsburg
    RE 50 Hannover – Hildesheim – Braunschweig

Die Züge können voraussichtlich ab 16:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen

erixx:

  • RE10 Hannover – Hildesheim – Goslar – Bad Harzburg: die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen
  • RB42 Braunschweig – Vienenburg – Bad Harzburg: die Züge können voraussichtlich ab 18:00 wieder fahren, es kommt jedoch zu größeren Verspätungen
  • RB32 Lüneburg – Danneberg: Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren
  • RB47 Uezlen – Gifhorn – Braunschweig:
    Die Züge können voraussichtlich erst ab Dienstag, 22.02. wieder fahren

Fahrgäste werden dringend gebeten, sich vor Antritt der Fahrt in der elektronischen Fahrplanauskunft zu informieren. Nur hier sind die Fahrten minutenaktuell hinterlegt.

Update, 11.15 Uhr:

Betretungsverbot für Lüneburgs Wäldern bleibt nach den Sturmschäden die gesamte Woche bestehen. Das teilt die Hansestadt Lüneburg in einer Pressemitteilung mit. Die Friedhöfe sind größtenteils wieder geöffnet.

Die Stürme der vergangenen Tage haben in Lüneburgs Wäldern ihre Spuren hinterlassen. Zahlreiche Bäume, darunter vorrangig Fichten, sind umgeknickt und versperren vielerorts noch die Wege. Lüneburgs Stadtförster Per-Ole Wittenburg appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die Wälder in Lüneburg in dieser Woche weiterhin nicht zu betreten. "Wir haben nach wie vor etliche Gefahrenstellen und können erst jetzt damit beginnen, die Hauptwege wieder freizuschneiden." Der viele Regen und die feuchten Böden erschwerten ein Aufarbeiten und Entfernen der Schäden zusätzlich, so der Stadtförster. Auch fehle es durch die landkreisübergreifenden Schäden an Kapazitäten bei den Forstunternehmern, um kurzfristig und flächendeckend die vorhandenen Gefahrenpunkte und Schäden zu beheben. Wittenburg rechnet damit, dass das Aufarbeiten der wesentlichen Sturmschäden bis in den Mai hinein dauern wird.

Wieder geöffnet sind dagegen die meisten Lüneburger Friedhöfe. Ausgenommen davon ist der Friedhof in Rettmer. Dort liegt ein Baum direkt am Eingang, der erst voraussichtlich morgen entfernt werden kann. Beim Zentralfriedhof ist noch nicht ganz sicher, ob er heute oder erst morgen wieder geöffnet wird, sagt Friedhofsleiter Hans Hockemeyer. Für alle Friedhöfe gilt: Die Gefahrenstellen wurden abgesichert und die Aufräumarbeiten dauern noch mindestens die komplette Woche an. Besucherinnen und Besucher werden darum gebeten, besonders vorsichtig zu sein.

Update, 9.45 Uhr:

Der Schnellenberger Weg ist zurzeit gesperrt. Das teilt die Freiwillige Feuerwehr Reppenstedt auf Facebook mit. "Aufgrund von Sturmschäden und der gefährlichen Situation durch unstabile Bäume ist die Zufahrt von Reppenstedt nach Lüneburg über den Schnellenberger Weg gesperrt", heißt es dort. Die betrifft sowohl die Straße auch auch den Radweg.

Update, 21. Februar, 8.45 Uhr:

Unverändert ist es stürmisch in Niedersachsen, insbesondere sehr starke Böen gefährden auch weiterhin einen geregelten und vor allem sicheren Bahnbetrieb. Die Wettervorhersage gibt für den Mittag eine weitere, besondere Warnung heraus. Aus diesem Grund können die Züge des metronom, enno und erixx auf allen Strecken nicht fahren. Der eingerichtete Busnotverkehr bleibt bestehen. Das teilt die metronom Gesellschaft in einer Pressemitteilung mit. Man soll außerdem beachten, dass die Kapazitäten eines Busnotverkehrs sehr eingeschränkt sind und es deutlich längere Fahrzeiten gibt. Die Strecken werden voraussichtlich bis zum Montagnachmittag gesperrt bleiben.

Update, 16.53 Uhr:

Orkantief Zeynep hat das Wasser zwischen Laßrönne und dem Wehr bei Geesthacht mit großer Wucht an die Deiche gedrückt. Gegenüber der vergangenen Sturmflut „Nadia“ Ende Januar lagen die Pegelstände diesmal sogar teils bis zu einem Meter höher – die Deichschützer verzeichneten sogar den nach Pegelinformationen „höchsten Wert“.

Update, 14.47 Uhr:

Aktuell fahren metronom, enno und erixx auf vielen Strecken wieder. Zum Teil ist der Zugverkehr eingeschränkt, das heißt, es sind deutlich weniger Züge als sonst unterwegs. Es kommt zu Fahrplanabweichungen, Verspätungen und Zugausfällen. Aufgrund der aktuellen Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes stellen metronom, enno und erixx den Betrieb ab sofort schrittweise bis 21 Uhr komplett ein. Nach 21 Uhr sind keine Züge mehr unterwegs. Der Zugverkehr wird voraussichtlich erst am Nachmittag wieder aufgenommen.

Update, 14.05 Uhr:

Bis in den Samstagabend wurden durch die Lüneburger Feuerwehr, das THW und die AGL gemeinsam über 80 Einsätze abgearbeitet. In der Summe mit dem Sturmtief Ylenia und dem Orkan Zeynep wurden somit über 110 Einsätze in drei Tagen abgearbeitet.

Update, 13.36 Uhr:

Bei Sturm herrscht für Mühlen akute Gefahr. Deshalb sorgte Orkantief Zeynep beim Schwiegersohn des Besitzers der Artlenburger Windmühle für schlaflose Nächte, weil er den Galerieholländer auch nachts kontrollieren musste.

Update, 20. Februar, 9.41 Uhr:

Polizei und Feuerwehr können aufatmen: Das Orkantief Zeynep hat Lüneburg verlassen. Bis in die frühen Abendstunden mussten die Feuerwehren am Sonnabend Bäume von Straßen entfernen, nun ist Ruhe eingekehrt.

Update, 15.39 Uhr:

Alle Hände voll zu tun hatten die Einsatzkräfte auch beim zweiten starken Sturm innerhalb weniger Tage: Sturm Zeynep wütete dabei noch heftiger als das vorangegangene Orkantief  Ylenia. Das zeigen Bilder aus der Region.

Update, 14.49 Uhr:

Die Oberbürgermeisterin Claudia Kalisch dankt allen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Tagen im Dauereinsatz waren und noch immer sind. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH sind seit den Morgenstunden im Einsatz und haben mittlerweile alle größeren Gefahrenstellen im Stadtgebiet beseitigt. Dennoch sei auch in den nächsten Tagen noch Vorsicht geboten, sagt Frank Fugel, AGL-Betriebshofleiter. „Der Kurpark ist zwar nicht gesperrt, sollte aber ebenso wie andere Parks und Grünanlagen vorerst gemieden werden“, sagt Fugel. Denn nicht alle Bäume hätten bislang kontrolliert werden können.

Update, 14.41 Uhr:

Der metronom fährt wieder auf Teilstrecken der Linien RB31/RB41. Auf der Strecke RB31 fahren Züge zwischen Lüneburg und Hamburg-Harburg und auf der Strecke RB41 zwischen Bremen und Hamburg-Harburg. Ab Hamburg-Harburg besteht Anschluss an die S-Bahn bis Hamburg Hbf.

Update, 13.07 Uhr:

Auch im Landkreis Harburg schlug Orkan Zeynep zu. Als der Orkan kurz nach Mitternacht seinen Höhepunkt erreichte, erfolgten die Alarmierungen der 107 Freiwilligen Feuerwehren Harburgs im Minutentakt.

Insgesamt arbeiteten die ehrenamtlichen Helfer der Feuerwehr fast 1100 Einsatzstellen in allen zwölf Städten und Gemeinden des Landkreises ab. Besonders betroffen waren hierbei Buchholz, Seevetal, Hanstedt und Tostedt. In Winsen löste sich ein Teil des Daches eines Mehrfamilienhauses und verfing sich in einem nahestehenden Baum. Die Feuerwehr Salzhausen war auf der L234 zeitweise durch umstürzende Bäume eingeschlossen und musste sich den Weg aus dem Einsatzgebiet erst wieder freischneiden. Bei extremen Windböen bestand für die Feuerwehrleute Lebensgefahr.

Ein Einsatzschwerpunkt war auch die A7 in Richtung Süden. Die Feuerwehren Brackel, Egestorf, Garlstorf und Hanstedt mussten dort mehrere umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen räumen. Noch während der laufenden Räumungsmaßnahmen stürzte zwischen Thieshope und Garlstorf ein weiterer Baum in eine Einsatzstelle. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge durch auf den Fahrbahnen liegende Baumteile beschädigt.

Update, 12.33 Uhr:

Die Hansestadt Lüneburg muss aufgrund von Sturmschäden und der gefährlichen Situation durch instabile Bäume ein generelles Betretungsverbot für den Wald im gesamten Lüneburger Stadtgebiet aussprechen. Das Verbot wird voraussichtlich bis Mitte nächster Woche andauern.

„Wir appellieren dringend an alle, sich an das Verbot zu halten und nicht im Wald zu joggen oder spazieren zu gehen. Es ist aktuell extrem gefährlich“, betont Stadtförster Per-Ole Wittenburg. Es liegen sehr viele umgekippte Bäume auf den Wegen, ebenso angeschlagene Bäume im Wald und an den Rändern. Der Sturm Zeynep hat in der Nacht zu Sonnabend nochmals ordentlich gewütet.

Update, 11.00 Uhr:

Da große Teile des Streckennetzes aktuell nicht befahrbar sind, wird der Zugverkehr des metronom voraussichtlich heute tagsüber nicht mehr aufgenommen. Auf allen Strecken sind ersatzweise Busse unterwegs, es kann allerdings zu erheblichen Wartezeiten kommen. Sollten die Wetterlage und der Fortschritt der Aufräumarbeiten es zulassen, werden gegebenenfalls auf Teilabschnitten auch schon am Nachmittag einzelne Züge verkehren.

Update, 9.04 Uhr:

Die Fähre "Tanja" in Neu Darchau setzt wieder über die Elbe.

Update, 8.24 Uhr:

Die Elbfähre "Tanja" in Neu Darchau und die Elbfähre "Amt Neuhaus" haben ihren Betrieb am Freitagabend wegen des Sturms eingestellt und ihn bisher nicht wieder aufgenommen.

Update, 8.20 Uhr:

Polizei und Feuerwehr Lüneburg vermelden etliche Einsätze in der Nacht zu Sonnabend. Insgesamt sei die Stadt aber "mit einem blauen Auge davon gekommen". Mehr dazu lesen Sie hier.

Update, 7.35 Uhr:

Wegen des Sturms kann sich die Zustellung der Landeszeitung in vielen Bereichen des Landkreises bis in die Vormittagsstunden verzögern. Wir bedanken uns schon jetzt bei allen Zustellerinnen und Zustellern für ihren Einsatz und bitten unsere Leserinnen und Leser um Verständnis.

Update, 19. Februar, 3.30 Uhr:

Auf dem Gelände des Oberverwaltungsgerichts stürzten Bäume um. Mindestens einer ragte über die Fahrbahn der Zechlinstraße. Ein Zug der Feuerwehr-Mitte rückte mit Hubwagen an. Die Feuerwehrmänner, die schon seit 18 Uhr im Einsatz waren, zersägten überhängende Äste und Bäume. Einzelne parkende Autos wurden beschädigt.

Update, 18.57 Uhr:

Die Fähre "Tanja" in Neu Darchau hat um 18.45 Uhr ihren Betrieb wegen des starken Windes eingestellt. "Wir hoffen, dass wir morgen Früh ab 5 Uhr wieder fahren können", sagt Betriebsleiter Andreas Dau. Übersetzen solle die "Tanja" spätestens wieder, wenn "der Wind ein wenig nachlässt oder dreht".

Update, 16.07 Uhr:

Das Sturmtief „Ylenia“ hat der Samtgemeinefeuerwehr Scharnebeck am Donnerstag 20 Einsätze beschert. Neben Bäumen, die auf Straßen lagen, hatten die Einsatzkräfte aus Brietlingen, Boltersen, Hittbergen, Echem, Jürgenstorf, Lüdersburg, Lüdershausen und Scharnebeck auch mit Bäumen auf Strom-/Telefonleitungen zu tun. Der letzte Einsatz am Donnerstag wurde um 20:48 Uhr durch die Feuerwehr Scharnebeck gefahren. Ein Werbebanner löste sich in drei Metern höhe und drohte auf die Fahrbahn zu fallen.

Update, 13.10 Uhr:

Schock für den MTV Luhdorf-Roydorf: Sturmtief „Ylenia“ zerstörte in der Nacht zu Donnerstag das Dach der vereinseigenen Sporthalle am Höllenberg. Der Sturm riss ein großes Loch in das Dach des Gebäudes. Trümmerteile, Isolierung, Lüftungsteile und Oberlichter wurden auf dem angrenzenden Sportplatz und den Nachbargrundstücken verteilt. Die Halle wird zunächst nicht nutzbar sein. „Gerade jetzt wo der Sport wieder hochgefahren wird“, bedauert Arne Faust, Geschäftsführer des MTV Luhdorf-Roydorf.

Update, 12.40 Uhr:

An der deutschen Nordseeküste und in Hamburg wird vor einer Sturmflut gewarnt – diese hat auch Auswirkungen auf den Pegelstand der Elbe. Der Landkreis Harburg ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, heute und an den kommenden Tagen das Betreten der Deiche zu vermeiden und sich auch nicht im Deichvorland aufzuhalten.

Update, 12.25 Uhr: 

Sturm "Ylenia" fegte in der Nach zu Donnerstag über den Landkreis hinweg – und hat den Einsatzkräften eine Menge Arbeit beschert: Insgesamt 208 Mal mussten die Wehren im Kreisgebiet ausrücken, um vor allem umgestürzte Bäume zu beseitigen. "Am heutigen Freitag erledigen wir noch die Restarbeiten", berichtet ein Feuerwehrsprecher - Bäume, die vom Sturm "Ylenia" bereits geschädigt sind, werden aktuell noch beseitigt. Denn  gerade auch für die Einsatzkräfte gilt: Nach dem Sturm ist vor dem Sturm , - und Orkan Zeynep hat sich bereits für den frühen Abend angekündigt: Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h. Metereologen sprechen bereits vom möglicherweise "stärksten Sturm seit Jahren!"

Update, 12.15 Uhr: 

Der heftige Sturm macht auch vor der LZ und der Druckerei nicht halt:  "Aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse kann es zu Verspätungen bei der LZ-Zustellung kommen", erklärt LZ-Verleger Christian v. Stern. Verlag und Redaktion bitten in solchen Fällen schon jetzt um Verständnis.

Update, 11.30 Uhr: 

Sturmschäden am Zentralfriedhof. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Diverse Sturmschäden konnten noch nicht beseitigt werden und weitere werden erwartet, denn das Sturmtief Zeynep soll im Laufe des Tages auch über Lüneburg ziehen. Sämtliche Friedhöfe der Hansestadt Lüneburg bleiben daher weiterhin geschlossen. „Wir werden die Friedhöfe frühestens am Montag wieder öffnen können“, sagt Hans Hockemeyer, Leiter der städtischen Friedhöfe. Die Verletzungsgefahr für Besucherinnen und Besucher sei zu groß. Hockemeyer geht davon aus, dass die Aufräumarbeiten die gesamte kommende Woche andauern werden. Mit stellenweisen Einschränkungen sei daher auch dann noch zu rechnen. Die Friedhofsverwaltung bittet hier um Verständnis.

Update, 18. Februar: 7.30 Uhr: 

Der Zugverkehr wird ab sofort wieder aufgenommen. Bis 8 Uhr fahren alle Züge mit reduzierter Geschwindigkeit, so dass mit Verspätungen zu rechnen ist. Auf der Linie RE3/RE2 ist der Abschnitt zwischen Hannover und Uelzen aktuell nur eingleisig befahrbar. Aufgrund von Sturmschäden ist auf der Linie RE3/RB31 die Strecke Uelzen-Lüneburg gesperrt, hier ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.  Mehr dazu hier.

Update: 19.27 Uhr

Die Feuerwehren der Samtgemeinde Bardowick ziehen eine Sturm-Bilanz: Der Schwerpunkt lag mit neun Einsatzstellen in der Gemeinde Barum. In der Zeit von 4 Uhr in der Nacht bis 18 Uhr gab es insgesamt 14 Unwettereinsätze. Reichlich zu tun hatte die Besatzung der Drehleiter aus Bardowick, die gleich in mehreren Gemeinden zum Einsatz kam. Am Vormittag wurde im Bardowicker Feuerwehrhaus die Kommunale Einsatzleitung (KEL), über die dann alle Einsätze für die Samtgemeinde abgewickelt wurden, eingerichtet. Am Abend entspannte sich die Lage, berichtet Sven Lehmann vom Presseteam der Samtgemeindefeuerwehr Bardowick.

Update: 19.20 Uhr

Die Soltauer Straße ist wieder frei, die Evakuierung ist aufgehoben. Die AGL hat dort umgestürzte bzw. sturzgefährdete Bäume gefällt. Am Göxer Weg gehen die Arbeiten am Freitag weiter. Das teilt die Hansestadt Lüneburg mit. Weil an der Soltauer Straße zwei große Bäume umzukippen drohten, musste die Straße mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner in dem betroffenen Bereich mussten ihre Häuser verlassen.

Update: 17.08 Uhr

Die metronom Eisenbahngesellschaft teilt mit, dass auf allen Strecken ein Busnotverkehr eingerichtet worden ist. Pro Strecke verkehrt in jede Richtung ein Bus, es werden alle Zug-Haltestellen unterwegs angefahren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Update: 15.54 Uhr

Die Feuerwehr Lüneburg hat seit Mitternacht rund 25 Sturm-Einsätze abgearbeitet. Malte Schad, 2. Pressesprecher der Stadtfeuerwehr Lüneburg, berichtet in einer ersten Bilanz, dass hauptsächlich entwurzelte oder gebrochene Bäume beseitigt werden mussten. Rund 60 Einsatzkräfte waren über Stunden im Einsatz. Im Bereich der Bockelmannstraße war ein Baum auf der Metronomstrecke in die Oberleitung gefallen. Der Baum begann zu brennen. Die Feuerwehr und die Bundespolizei sicherten die Einsatzstelle ab. Nach Freischaltung und Erdung der Oberleitung durch den Notfallmanager der Deutschen Bahn konnte der Baum mit Kettensägen aus der Oberleitung entfernt werden. Die Bahn prüft den entstandenen Schaden. Malte Schad erwartet im Tagesverlauf weitere Einsätze. Die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleistelle des Landkreises Lüneburg hat eine eine Kommunale Einsatzleitung für die Hansestadt eingerichtet, die bis zum späten Vormittag aufrechterhalten wurde.

Update: 14.35 Uhr

Die Glockenstraße ist wieder freigegeben. Das teilt die Hansestadt Lüneburg mit.

Update: 14.30 Uhr

Sturmtief „Ylenia“ ordnet LZ-Wetterexperte Reinhard Zakrzewski als heftigen Wintersturm ein. „Das ist recht selten bei uns“, sagt er. Doch trotz der markanten Wetterlage sei dieser keiner, der für Rekordwerte sorge. Die Spitzenböen am Donnerstagmorgen an den Messstationen in der Nähe zeigten dies: Boizenburg/Elbe 100 km/h, Soltau 94 km/h, Celle 86 km/h, Lüchow 83 km/h. Zum Vergleich: Von orkanartige Böen sprechen Meteorologen ab 103 Kilometer in Stunde, von einem Orkan ab 118 km/h.

„Um die 100 km/h im Binnenland sind dennoch schon eine Ansage und im Flachland im nordöstlichen Niedersachsen geht es kaum einmal über diesen Wert hinaus“, erläutert Zakrzewski.

In den kommenden 48 Stunden wird es so weiter gehen. „Es bleibt gefährlich“, blickt er voraus. Auch wenn die Wettermodelle im Detail noch ein wenig differieren, sei klar, der nächste Sturm mit Spitzenböen um 100 km/h treffe ab Freitagabend das nordöstliche Niedersachsen. „Das ist ein sogenannter Schnellläufer – ein Tiefdruckgebiet, das 1200 Kilometer in 24 Stunden zurücklegt“, sagt der Meteorologe. Der Schwerpunkt werde voraussichtlich in Schleswig-Holstein liegen. „Der Sturm wird bei uns noch ein bisschen stärker sein als der am Donnerstag.“

Und danach ändert sich nicht viel. „In der Nacht zum Montag berechnen die Modelle den nächsten kräftigen Wind mit dem Potenzial für einen Sturm“, berichtet er. Schluss sei dann aber immer noch nicht. „Bis Anfang März soll es nach derzeitigen Berechnungen tendenziell stürmisch und unruhig bleiben.“

Grund für die Sturmserie seien extreme Temperaturunterschiede zwischen dem Nordosten Kanadas und dem tropischen Ostatlantik, erklärt Zakrzewski. „Dies gleicht die Atmosphäre mit viel Wind aus.“

Update: 14.05 Uhr

Zu einem Verkehrsunfall kam es gegen 6.30 auf der Kreisstraße 35 zwischen den Ortschaften Breetze und Ellringen. Der 38-jährige Fahrer eines Pkw Hyundai befuhr die K35 in Richtung Ellringen, als ein Baum aufgrund des Sturms auf die Fahrbahn fiel. Der 38-Jährige konnte einen Zusammenstoß mit dem Baum nicht mehr verhindern. Der Fahrer wurde leicht verletzt. Der Pkw wurde bei der Kollision erheblich beschädigt, sodass ein Sachschaden von mehreren tausend Euro entstand.

Update: 13.37 Uhr

Die Fähre "Amt Neuhaus" liegt auf der Ostseite der Elbe sicher vor Anker: Die letzte Tour endete am Mittwochabend fahrplanmäßig um 23 Uhr", berichtet Fährfrau Petra Wilhelm. Am Morgen dann war endgültig klar, dass der Fährbetreib aus Sicherheitsgründen vorerst eingestellt wird. "Der Sturm ist zu stark, um eine sichere Überfahrt zu gewährleisten. Schon auf dem Weg zur Fähre war es gefährlich für den Fährmann. Es liegen umgekippte Bäume auf der Straße und es fliegen Gegenstände umher", schreibt Fährfrau Petra Wilhelm auf ihrer Internet-Seite. Überraschend kommt für die Fahrgäste das vorübergehende Aus der Fähre aber nicht: "Dank unserer Homepage und der Whatsapp-Gruppe sind unsere Fahrgäste informiert", sagt Wilhelm. Die Zwangspause nutzt das Team nun, um kleinere Arbeiten an der Fähre zu erledigen.

Update: 13.35 Uhr

Zu über 500 sturmbedingten Einsätzen mussten die 107 Feuerwehren des Landkreises Harburg seit kurz vor Mitternacht ausrücken. Die ersten Alarmierungen erfolgten bereits kurz nach 23 Uhr am Mittwochabend. Nach einer kurzen Verschnaufpause nahm die Intensität des Sturmes am frühen Morgen wieder zu, sodass ab 3.30 Uhr im Minutentakt Feuerwehren im ganzen Landkreis alarmiert wurden, um die Verkehrswege frei zu räumen. Das teilt die Feuerwehr Harburg in einer Pressemitteilung mit. Ein Einsatzschwerpunkt war einmal mehr die Stadt Buchholz, wo bis zum Mittag 115 Einsätze absolviert werden mussten. Aber auch die Wehren in Seevetal und Tostedt waren fast pausenlos im Einsatz. In Luhdorf wurde das Dach einer Schulsporthalle erheblich beschädigt, bei Marxen stürzte ein Baum in die Oberleitung der dortigen Bahnstrecke und beschädigte diese schwer. Zahlreiche Bäume stürzten auch auf Gebäude. In der Gödenstorfer Bahnhofsstraße zerschmetterte eine Kiefer Dachstuhl und Giebelwand eines Einfamilienhauses. Die Bewohnerin bliebt unverletzt.

Die Feuerwehren des Landkreises bleiben weiterhin in Alarmbereitschaft. Für morgen Nachmittag warnt der Deutsche Wetterdienst vor einer erneuten schweren Sturmlage in Norddeutschland.

Update: 13.25 Uhr

Knut Sierk, Regionaler Pressesprecher der Landesforsten warnt eindringlich vor dem Betreten der Wälder: "Es herrscht akute Lebensgefahr:" Orkan "Ylenia" hat auch in der Nacht zu Donnerstag und am Tage in den heimischen Wäldern gewütet. Wie groß die angerichteten Schäden sind, kann der regionale Pressesprecher der Landesforsten noch nicht verifizieren, denn: Das Betreten der Wälder ist zurzeit lebensgefährlich. Das gilt nicht nur für die  Förster, sondern für alle Waldbesucher und Spaziergänger". Flachwurzler wie die Fichte sind seinen Worten besonders windwurfgefährdet durch starke Sturmböen. Denn dann fangen die Bäume an zu schwingen. "Im aufgeweichten Boden verlieren  sie ihren Halt und stürzen um", erläutert Sierk. Entwarnung ist nicht in Sicht, das nächste Orkantief ist  schon in Anmarsch. Deshalb Sierks dringende Bitte, die Wälder bis mindestens Mitte nächste Woche zu meiden. Denn auch wenn die Stürme Geschichte sind, gehe von abgebrochenen Ästen und Totholzen in den Kronen eine noch erhebliche Gefahr für Leib und Leben aus. kre

Update: 13.20 Uhr

Der Zugverkehr wird frühestens morgen wieder aufgenommen.  Wie die metronom Eisenbahngesellschaft mitteilt, lässt sich leider aktuell nicht absehen, ab wann die Strecken von der DB Netz AG wieder frei gegeben werden. Da die Züge bei dieser Wetterlage zudem nur bei Tageslicht fahren können, hat sich metronom  entschieden, den Zugverkehr heute nicht wieder aufzunehmen. Es wird versucht, ersatzweise eine Grundversorgung mit Bussen sicherzustellen. Mehr dazu hier.

Update: 13.15 Uhr

Die Hafenbahn ist blockiert: ein umgestürzter Baum liegt auf den Gleisen in Höhe des olympischen Dorfes. Der Arbeitseinsatz ist auch dort erst heute Nachmittag möglich.

Update: 13.02 Uhr

Auf der Landesstraße 252 zwischen Bad Bevensen und der Bundesstraße 4  ist in den Morgenstunden nach ersten Erkenntnissen ein 37 Jahre alter Autofahrer durch einen umgestürzten Baum verstorben. Der Mann aus dem Landkreis Lüchow-Dannenberg befuhr kurz nach 9 Uhr mit seinem Pkw Skoda Octavia die L252 von Bad Bevensen kommend in Richtung B4. Eine gut 60cm dicke Eiche stürzte dabei auf den Pkw des 37-Jährigen. Der Mann verstarb noch im Fahrzeug und konnte in der Folge nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden. Die Unfallstelle musste für die Bergungsarbeiten teils voll gesperrt werden.

Update: 13 Uhr

Auch am Rathausdach haben sich Ziegeln gelöst. Der Bereich Am Ochsenmarkt wird vorsorglich abgesperrt.

Update: 12.57 Uhr

Weil zwei große Bäume an der Soltauer Straße umzukippen drohen, muss die Straße für voraussichtlich mehrere Stunden voll gesperrt werden. Die Bewohnerinnen und Bewohner in dem betroffenen Bereich wurden aus ihren Häusern evakuiert. Die Bäume werden nun Stück für Stück von den Mitarbeitenden der AGL so schnell wie möglich abgenommen, damit die Bewohnerinnen und Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können und die Sperrung aufgehoben werden kann. Der Wind hat sich mittlerweile ein wenig beruhigt, dennoch bleiben die Feuerwehr, die Polizei und die AGL in besonderer Alarmbereitschaft.

Update: 12.50 Uhr

Ansgar Dettmer, Geschäftsführer des Artlenburger Deichverbandes, sagt, die Stärke des Sturms überrasche. „Von der Nordsee drückt Wasser ordentlich in die Elbe. Am Donnerstag gegen 18 Uhr steigt daher der Pegel in Artlenburg und Hohnstorf leicht an“, berichtet er. Das Wasser werde nur schwer wieder abfließen, Hochwassergefahr bestehe aber nicht. Der aktuelle Wellengang auf dem Fluss sei nicht schlimm. Gefährlich sei aber das Treibgut, besonders für die Deiche im Tidebereich. „Holzstämme beschädigen die Grasnarbe am Deichfuß.“

Dettmer blickt er gebannt auf den nächsten Sturm, den der Wetterdienst für Sonnabend vorhersagt. „Wenn der Wind wieder aus der gleichen Richtung und Stärke das Wasser in die Elbe drückt, dann erwarte ich einen höheren Wasserstand als bei diesem Sturm.“ Dieser hält die Kolonne des Deichverbandes am Donnerstag auf Trab. „Am Ilmenau-Kanal bei St. Dionys knicken Birken ab. Wir überlegen, den Deichverteidigungsweg in Absprache mit der Gemeinde Barum zu sperren.“ stb 

Update: 11.40 Uhr

Seit heute Nacht sind Feuerwehren und Polizei im Dauereinsatz. Zahlreiche sturmbedingte Gefahrenstellen wurden durch Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer gemeldet. Häufig sorgten abgebrochene Äste oder entwurzelte Bäume für Behinderungen auf den Straßen.

Update: 11 Uhr

Die Glockenstraße (Abschnitt Bäckerstraße –Glockenhof) ist gesperrt worden: Durch den Sturm sind Schäden an den Dächern der Häuser in der Glockenstraße entstanden. Ziegel lösen sich aktuell.

Update: 10.15 Uhr

Die Bahn hat ganztägig den Bahnverkehr zwischen Berlin und Lüneburg eingestellt, die für heute bei Lünebuch angesetzte Lesung mit Jan Steinbach aus „Was wir Glück nennen“ wird auf den 17. März um 20 Uhr verschoben, bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit.

Update: 9.30 Uhr

In eigener Sache: Einige Abonnenten haben noch keine Landeszeitung bekommen: Die Kollegen im Vertrieb sind zwar gut durch die Nacht gekommen, aber in einigen Bezirken mussten sie aufgrund der Wetterlage leider abbrechen. Weitere Informationen: kundenservice@mh-lg.de

Update: 9.02 Uhr

Wegen des aktuellen Sturms und der Wetterprognosen für heute und morgen bleiben sämtliche Friedhöfe der Stadt Lüneburg am heutigen Donnerstag, und unter Umständen auch am Freitag geschlossen. Die Verletzungsgefahr für Besucherinnen und Besucher durch abbrechende Äste und andere Sturmschäden sei zu groß, sagt Hans Hockemeyer, Leiter der städtischen Friedhöfe. Die Friedhofsverwaltung bittet um Verständnis für diese Sicherheitsmaßnahme.

Update: 9 Uhr

Sturmschaden in der Artlenburger Kita. Mehr dazu hier.

Update: 6.50 Uhr

Außerdem stellt die Elbfähre "Amt Neuhaus" in Bleckede den Betrieb ein.

Update: 6.45 Uhr

Bahn und Metronom stellen Betrieb ein.

Update: 6.30 Uhr

Wegen der extremen Wetterlage fällt der Schulunterricht im gesamten Landkreis Lüneburg - also auch in der Hansestadt Lüneburg - an allen allgemeinbildenden Schulen am heutigen Donnerstag, 17. Februar 2022, aus. Das teilt der Landkreis in einer Pressemitteilung mit. U.a. die Berufsbildenden Schulen führen in ihren Klassen Distanzunterricht durch. Eine Notbetreuung wird in allen Schulen sichergestellt. Mehr Informationen unter https://www.landkreis-lueneburg.de/schulausfall

Die Kitas sind nicht betroffen. Die Schule fällt deshalb aus, weil der Schulbus-Verkehr nicht gesichert ist, schreibt der Landkreis auf Facebook. Bei den Kitas entscheiden die Eltern selbst, ob der Weg sicher ist - es sei denn, der Träger schließt z.B. wegen eines Sturmschadens.

Auch im Landkreis Uelzen fällt der Schulunterricht aus.