Dienstag , 6. Dezember 2022
Anzeige
Matthias Gierke, Melvin Diekjobst und Kevin Zvanbergs (v.l.) freuen sich über die Robben.
Matthias Gierke, Melvin Diekjobst und Kevin Zvanbergs (v.l.) freuen sich über die Robben. (Foto: t&w)

Eisstadion Adendorf: Bunte Robben sollen helfen

Sie unterstützen als Lauflernhilfen Kinder dabei, das Schlittschuhlaufen im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion  zu erlernen: Fünf weitere „Robben“ aus stabilem Kunststoff sind jetzt dazugekommen. Möglich machte das eine Spende.

Adendorf. 19 bunte „Robben“ aus stabilem Kunststoff tun seit Jahren ihren Dienst im Adendorfer Walter-Maack-Eisstadion, unterstützen als Lauflernhilfen Kinder dabei, das Schlittschuhlaufen zu erlernen. Fünf weitere sind jetzt dazugekommen – möglich machte das eine Spende in Höhe von 2020 Euro der Filiale Adendorf der Volksbank Lüneburger Heide.

Über die neuen Lauflernhilfen freuen sich Adendorfs Gemeindekämmerer Matthias Gierke und Melvin Diekjobst, stellvertretender Betriebsleiter des Eisstadions. Beide freuen sich auch über die Zwischenbilanz des Stadions in der ersten kompletten Saison, nachdem die Anlage zwei Jahre lang, zunächst wegen gründlicher Sanierungsarbeiten, dann wegen der Coronapandemie, fast durchgehend geschlossen war.

61.000 Besucher in fünf Monaten

Zur offiziellen Spendenübergabe war Kevin Zvanbergs, Regionalleiter Bleckede-Dahlenburg der Volksbank Lüneburger Heide, ins Eisstadion gekommen. Auf „Dauerhaftigkeit und Langfristigkeit“ lege die Volksbank wert, wenn sie Vereine, Verbände oder Institutionen aus Erlösen ihrer Gewinnsparaktion unterstützt, erklärte er.

In den fünf Monaten vom 3. Oktober 2021 bis zu dieser Woche wurden rund 61.000 Gäste bei den öffentlichen Eislaufzeiten und beim Eisstockschießen gezählt, berichtet Eismeister Melvin Diekjobst. Und wie in den Jahren zuvor, kamen die aus dem Landkreis Lüneburg, vor allem aber auch aus dem weiten Umkreis bis Hamburg, Uelzen, Soltau oder Schwerin. Zum Vergleich: In „normalen“ Jahren kamen während der gesamten Saison etwa 70.000 bis 75.000 Besucher ins Stadion.

Jeweils bis zu 250 Gäste können momentan zeitgleich während der täglich drei bis vier Eiszeiten coronagerecht ihre Runden in Adendorf drehen. „Gerade an den Wochenenden, um Weihnachten und in den Ferien, waren und sind wir oft ausgebucht“, sagt Diekjobst. 4500 Mal wurden Robben an Anfänger ausgeliehen, 25.000 Paar Schlittschuhe ausgegeben.

Investitionen haben sich bewährt

Voll bewährt haben sich, so Gemeindekämmerer Gierke, die Investitionen in Höhe von rund 750.000 Euro, die in den vergangenen zwei Jahren in das Eisstadion geflossen sind. Die neue Technik läuft zuverlässig, für die Fans des Adendorfer EC bringt die installierte Plexiglas-Verkleidung ein ganz neues Zuschauer­erlebnis, die neuen Banden vermeiden Verletzungen. Ein Abenteuer sei auch die Mitfahrt auf der neuen Eismaschine während der Präparierungspausen. „Eine tolle Sache, vor allem Kinder haben da ihren Spaß“, erzählt Diekjobst.

Noch bis einschließlich Sonntag, 20. März, hat das Adendorfer Eisstadion geöffnet. „In der kommenden Woche beginnen wir dann schon mit ersten Arbeiten für die Eröffnung des Freibads“, berichtet der Eismeister. Das Freibad soll am Sonntag, 8. Mai, seine Pforten öffnen.

Von Ingo Petersen

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.