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Der Dannenberger Gregor Szorec ist SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Elbe bei der Landtagswahl am 9. Oktober. (Foto: Zahlmann)
Der Dannenberger Gregor Szorec ist SPD-Direktkandidat für den Wahlkreis Elbe bei der Landtagswahl am 9. Oktober. (Foto: Zahlmann)

Wahlkreis Elbe: Gregor Szorec ist SPD-Direktkandidat

Im neu zugeschnittenen Landtagswahlkreis 47, zu dem auch die Stadt Bleckede, die Gemeinde Amt Neuhaus und die Samtgemeinde Dahlenburg gehören, hat sich Gregor Szorec aus Dannenberg gegen Barbara Beenen aus Lüneburg durchgesetzt.

Wustrow. Gregor Szorec ist der SPD-Direktkandidat im Wahlkreis Elbe für die niedersächsische Landtagswahl am 9. Oktober. Der 54-jährige Feinmechaniker aus Dannenberg erhielt bei der Wahlkreiskonferenz der Sozialdemokraten am Freitag in Wustrow 24 der 38 Delegiertenstimmen aus den Ortsvereinen des 47. Landtagswahlkreises Elbe. Der neu zugeschnittene Wahlkreis setzt sich aus dem gesamten Landkreis Lüchow-Dannenberg und Teilen des Landkreises Lüneburg zusammen – nämlich der Stadt Bleckede, der Gemeinde Amt Neuhaus und der Samtgemeinde Dahlenburg. Kontrahentin Barbara Beenen aus Embsen bei Lüneburg erhielt 14 Delegiertenstimmen und unterlag damit recht deutlich. Die 51-Jährige ist im November 2021 in den niedersächsischen Landtag nachgerückt.

Gregor Szorec lebt seit 2016 in Dannenberg und sitzt seit dem vergangenen Jahr für die Dannenberger Sozialdemokraten im Stadtrat. In seiner Rede stellte der dreifache Familienvater das Thema Chancengleichheit in den Mittelpunkt: „Sozialer Wohnungsbau – vor allem barrierefrei – ist gerade in unserer Region besonders für die wichtig und notwendig, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.“ Eine mögliche landeseigene Wohnungsbaugesellschaft sei ein Schlüssel dazu. Außerdem will Szorec Schulanfänger aus einkommensschwachen Familien in Lüchow-Dannenberg stärker unterstützen. Wie Barbara Beenen hob auch Szorec den Hochwasserschutz hervor: „Hochwasserschutz ist eine existenzielle Daseinsvorsorge für Lüchow-Dannenberg. Wir müssen an schnelleren, effektiveren Genehmigungsverfahren für den Hochwasserschutz arbeiten. Aber das geht nur in Hannover, und dafür will ich mich einsetzen“, versprach Szorec.

Er wolle in den verbleibenden knapp 200 Tagen „Vollgas geben, um das Direktmandat im Wahlkreis Elbe zu holen“. Am 9. Oktober tritt er schließlich unter anderem gegen die Landtagsabgeordneten Miriam Staudte (Grüne) und Uwe Dorendorf (CDU) an.

Von Jörn Zahlmann

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