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Klinikum Lüneburg
Ab Dienstag, 19. April, müssen Besucher am Klinikum Lüneburg einen negativen Coronatest vorlegen. (Foto: phs)

Klinikum Lüneburg: Weiterhin viele Ausfälle beim Personal

Wegen hohen Personalausfällen sperrt das Klinikum Lüneburg 100 Betten. Ab Dienstag, 19. April, gelten zudem neue Besuchsregeln. 

Lüneburg. Die Personalsituation am Lüneburger Klinikum bleibt weiter sehr angespannt ist. Wegen Erkrankungen unterschiedlicher Ursachen, Quarantäne in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder der Betreuung eines Kindes in Quarantäne gebe es nach wie vor sehr viele Ausfälle. „Infolge der angespannten Situation mussten inzwischen 100 Betten der stationären Versorgung gesperrt werden“, sagt der Ärztliche Direktor Professor Dr. Torsten Kucharzik. „Die Notfallversorgung und die Behandlung lebensbedrohlicher Erkrankungen sind jederzeit gewährleistet. Wir bitten aber um Verständnis, dass viele planbare Operationen verschoben werden müssen und es auch in der ambulanten Versorgung zu längeren Wartezeiten kommen kann.“

Testpflicht ab Dienstag, 19. April

Unterdessen ändern sich kommende Woche die Corona-Regeln. Ab Dienstag, 19. April, müssen alle Besucher einen aktuellen, negativen Corona-Testnachweis einer zertifizierten Teststelle vorlegen – unabhängig von einem möglichen Impf- oder Genesenenstatus. Das Ergebnis eines Antigentests ist 24 Stunden gültig, das eines PCR-Tests 48 Stunden. Die entsprechenden Nachweise werden in der Eingangshalle kontrolliert. Besucher ohne gültiges Testergebnis dürfen das Klinikum nicht betreten, darauf weist die Gesundheitsholding hin. Für Begleitpersonen bei ambulanten Untersuchungen oder Behandlungen gilt die Testpflicht nicht.

Besuchszeiten weiterhin eingeschränkt

Das Klinikum setzt mit dieser Regelung die jüngste Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen um. Schnelltests für Besucher sind am Klinikum nicht möglich. Weiterhin gilt, dass die Patienten täglich in der Zeit von 15 bis 17 Uhr von jeweils einer Person besucht werden können. Der Aufenthalt im Klinikum sollte nicht länger als eine Stunde dauern. Besucher werden gebeten, sich vor dem Betreten der Patientenzimmer im jeweiligen Stationszimmer anzumelden. Alle Besucher sind verpflichtet, während ihres gesamten Aufenthaltes eine FFP2-Maske zu tragen. Eine Person zur Geburtsbegleitung, Eltern von Neugeborenen, Eltern und Sorgeberechtigte von Kindern in der Kinderklinik sowie enge Angehörige von Palliativpatienten dürfen das Klinikum auch außerhalb der zweistündigen Besuchszeit betreten.

lz

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