Mittwoch , 30. November 2022
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Ab dem Maschener Kreuz wird die Deckschicht der A1 erneuert. Das Archivbild zeigt vergleichbare Arbeiten auf der A39. (Foto: be)

Bauarbeiten auf der A1: Geduldsprobe für Hamburg-Pendler

Auf der A1 starten am Freitag, 22. April, Arbeiten zur Erneuerung der sogenannten Deckschicht. Lüneburger Pendler, die mit dem Auto nach Hamburg fahren, brauchen deshalb wieder viel Geduld.

Lüneburg/Maschen. Lüneburger Pendler, die mit dem Auto nach Hamburg fahren, brauchen wieder einmal viel Geduld: Auf der Autobahn 1 starten am Freitag, 22. April, Arbeiten zur Erneuerung der sogenannten Deckschicht. Betroffen ist die Richtungsfahrbahn Süd auf dem Abschnitt zwischen den Süder­elbbrücken und dem Maschener Kreuz. Beendet werden sollen die Arbeiten bis Anfang Juli – rechtzeitig vor der Sperrung der Elbbrücke zwischen Rönne und Geesthacht. Vollsperrungen der A1 sind allerdings nicht geplant.

Laut der Autobahn GmbH ist eine Deckensanierung im Optimalfall alle acht bis zehn Jahre üblich. Auf dem betroffenen Abschnitt zwischen der Landesgrenze zu Hamburg und dem Maschener Kreuz wurde zuletzt 2007 gearbeitet. Die verbaute Deckschicht hat demnach entscheidend länger gehalten als üblich. Inzwischen wurden aber offene Längsrisse, vereinzelte Querrisse, Ausbrüche sowie kleine Netzrisse über die gesamte Fahrbahnbreite vorgefunden. In manchen Bereichen sind die Schäden sogar so schwerwiegend, dass auch die Binderschicht saniert werden muss.

Acht Kilometer langer Abschnitt

Die Sanierung des knapp acht Kilometer langen Abschnitts ist in mehrere Bauphasen eingeteilt und startet mit dem Bau der Mittelstreifenüberfahrten am Freitag, 22. April. Das Einrichten der Verkehrssicherung auf der Richtungsfahrbahn Nord wird pendlerfreundlich bis Sonntag, 24. April, durchgeführt. Am Freitag werden alle vorhandenen Fahrstreifen aufrechterhalten, für die Markierungsarbeiten am Sonnabend und Sonntag stehen den Nutzern zwei von drei Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung.

Im Anschluss daran wird in den darauffolgenden sechs Nächten eine transportable Schutzwand zur Trennung der bauzeitlich eingerichteten Richtungsfahrbahnen aufgestellt. Nachts stehen den Autofahrern in der Zeit von 20 bis 5 Uhr zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Das Einrichten der Verkehrssicherung auf der Richtungsfahrbahn Süd erfolgt am Montag und Dienstag, 25. und 26. April. Die Gelbmarkierungen werden tagsüber außerhalb der Rushhour unter Aufrechterhaltung von zwei Fahrstreifen vorgenommen. Die transportable Schutzwand wird nutzerfreundlich nachts aufgestellt.

Arbeiten sind stark witterungsabhängig

Die Bauphase 2a mit der Einrichtung der baustellenbedingten Verkehrsführung dauert von Sonntag, 8. Mai, bis Montag, 23. Mai. Alle weiteren Bauphasen, Sperrungen und Umleitungen werden gesondert je nach Baufortschritt von der Autobahn GmbH kommuniziert. Die Arbeiten seien sehr stark witterungsabhängig und könnten sich daher kurzfristig verschieben. lz

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