Dienstag , 6. Dezember 2022
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Die kennt man doch? Jana Hora-Goosmann kehrt als Mona Herzberg zurück zu den Rosen.
Die kennt man doch? Jana Hora-Goosmann kehrt als Mona Herzberg zurück zu den Rosen. Foto: be

Rote Rosen: Mona Herzberg kehrt zurück

Mona kehrt zurück. Die herzliche Handwerkerin aus Staffel 18 ist demnächst wieder bei Rote Rosen zu sehen. Darstellerin Jana Hora-Goosmann hat gerade ihre Szenen für ihr Comeback abgedreht. Doch das nächste Projekt ist schon in Vorbereitung. Uns das ist auch für die Rosen eine Premiere.

Lüneburg. Nach ihrer Traumhochzeit mit Jens hatte sie sich aus Lüneburg verabschiedet. Es war das traditionell romantische Finale einer Rosen-Staffel, in diesem Fall der 18., für die Serienfigur Mona Herzberg. Ein krachendes dazu mit Marianne Rosenberg als Hochzeitsstargast. Sieben Monate später gibt es ein Comeback in Staffel 20: Mona kehrt nach Lüneburg und damit auf den Bildschirm zurück. Darstellerin Jana Hora-Goosmann hat gerade wieder an alter Wirkungsstätte gedreht. Die LZ hat sie am Set getroffen.

Es war ein Experiment der Macher, das am Ende angesichts wieder gestiegener Einschaltquoten und fast ausschließlich wohlwollender Kommentare in den Fanforen zur Serie als geglückt bewertet werden durfte: Erstmals gab es in einer Staffel zwei Hauptdarstellerinnen, Jana Hora-Goosmann als Mona Herzberg und Judith Sehrbrock in der Rolle als Tatjana Petrenko. Nach rund 200 Folgen hieß es Abschied nehmen.

Beim jungen Paar kriselt es

Doch zumindest für Mona war es kein Abschied für immer. Schließlich blieb ihre Tochter Sara in Lüneburg, und sie ist es auch – neben einem beruflichen Auftrag in der alten Heimat –, die Mona wieder zurückkehren lässt. Denn es kriselt in der Beziehung von Sara und Simon, das bleibt den mütterlichen Instinkten von Mona nicht verborgen. Ob sie dem jungen Paar mit ihrem Rat helfen kann? Das wird an dieser Stelle natürlich noch nicht verraten. Nur so viel: Für Mona bleibt es eine Rückkehr von begrenzter Dauer.

Für Jana Hora-Goosmann allerdings war es eine Rückkehr, die viele schöne Erinnerungen geweckt und die ihr viel Spaß bereitet hat. Denn es war ein herzliches Wiedersehen mit den ehemaligen Kolleginnen und Kollegen. „Gerade mit etwas Abstand wird einem nochmal klar, welche tolle Konstellation wir im Hauptcast damals hatten. Dafür bin ich noch immer dankbar“, erzählt die 54-Jährige, die sich natürlich besonders auf Antonia Jungwirth gefreut hat, die in der Serie ihre Tochter Sara spielt. Doch auch mit den Kollegen, die nicht vor der Kamera stehen, gab es ein herzliches Wiedersehen: „Meinen Fahrer Karsten beispielsweise habe ich gleich ganz fest gedrückt.“

Bei der Maske musste sie wieder selbst ran

Vieles sei ihr gleich wieder sehr vertraut gewesen, und doch habe sie sich in den teils neuen Kulissen gleich einmal verlaufen, wie sie verrät. Leider auch ein Umstand, auf den sie gern verzichtet hätte: Aufgrund der Corona-Situation musste sie die Maske erneut selbst übernehmen.

Mit einigen aus dem Team ist sie auch nach dem Ausstieg in Kontakt geblieben. Allen voran mit Martin Luding, der bei den Rosen ihren Ehemann Jens verkörperte, und mit Judith Sehrbrock, der sie – frisch am Set angekommen – gleich mit einem Augenzwinkern eine Bildnachricht aus Lüneburg schickte: „Ich habe bei Tatjana geklopft, aber Du warst nicht da.“

Ausbildung zur Synchronsprecherin absolviert

21 Szenen standen für die Rückkehrerin jetzt binnen einer Woche auf dem Programm – und damit ein deutlich entspannteres Pensum als zu ihrer Zeit als Hauptdarstellerin. Da blieb auch etwas Zeit, um mal wieder durch Lüneburg zu schlendern: „Ich war zum Beispiel auf dem Markt“, erzählt sie. Allerdings war sie dafür eigentlich gar nicht gewappnet: „Ich musste mir als Erstes einen Regenschirm kaufen, weil ich keinen dabei hatte.“

Wie lang sieben Monate sein können, sei ihr bei der Vorbereitung klar geworden. „Ich musste mich erstmal wieder in die Rolle reindenken und mir bewusst machen, wie Mona eigentlich nochmal genau war.“ Denn nach der intensiven Zeit bei den Rosen habe sie ihre Rolle gedanklich zunächst ad acta gelegt, die Serie auch erstmal nicht mehr eingeschaltet. Dabei half, dass sich direkt das nächste Abenteuer anschloss: „Ich habe eine dreimonatige Synchronsprecherausbildung absolviert. Eine schöne Erfahrung, aber langfristig wird das wohl eher nicht so mein Ding“, gibt die Berlinerin preis. Die vergangenen Wochen boten darüber hinaus Gelegenheit, für die während des arbeitsreichen Rosen-Engagements keine Kapazität war, ein ausgiebiger Besuch bei ihrer Mutter zum Beispiel.

Zur 18. Staffel soll es bald ein Hörbuch geben

Und noch etwas holt sie nun nach: „In der Lüneburger Zeit mit meist nur vier Stunden Schlaf pro Nacht, habe ich gar nicht mehr geträumt. Jetzt träume ich wieder regelmäßig, auch viel von den Rosen.“

Was nach dem einwöchigen Gastspiel an alter Wirkungsstätte nun beruflich für sie ansteht? „Ich weiß es noch nicht. Ich habe ja gerade erst die Phase des Durchschnaufens hinter mir und lasse das jetzt auf mich zukommen. Grundsätzlich bin ich offen für alles, auch wieder für ein tägliches Format. Wichtig ist, dass die Geschichte interessant ist.“

Ein Projekt aber steht schon fest – und es führt sie erneut nach Lüneburg zu den Rosen: Die planen erstmals ein Hörbuch, in diesem Fall zur 18. Staffel – Jana Hora-Goosmann wird es einsprechen.

Von Alexander Hempelmann

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