Anzeige
Michael Bugenhagen zieht in den Stadtrat ein. (Foto: Die Linke)
Michael Bugenhagen zieht in den Stadtrat ein. (Foto: Die Linke)

Linke: Bugenhagen rückt für Pauly in den Lüneburger Stadtrat nach

Anfang März hatte Michèl Pauly, Ratsherr, OB-Kandidat und früherer Fraktionschef der Linken im Lüneburger Stadtrat, seiner Partei den Rücken gekehrt. Anlass war die Haltung von Parteikollegen zum Ukrainekrieg. Nun hat Die Linke einen Nachrücker für den Stadtrat bestimmt. Er will den Menschen in Kaltenmoor eine Stimme geben.

Lüneburg. Michael Bugenhagen (59) zieht für Die Linke in den Lüneburger Stadtrat ein. Er rückt nach für Michèl Pauly, der Anfang März seinen Austritt aus der Partei bekanntgegeben und im Anschluss sein Mandat im Rat niedergelegt hatte.

Vivienne Widawski, Fraktionsvorsitzende der Gruppe Die Partei/Die Linke, sagt: „Mit Michael Bugenhagen gewinnen wir einen engagierten Mitstreiter gegen Armut, für bezahlbare Mieten und mehr soziale Gerechtigkeit. Er gibt Menschen aus Kaltenmoor nicht nur eine Stimme, sondern sorgt durch sein Engagement in der Mieterinitiative dafür, dass Menschen sich selbst organisieren. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit.“

Kaltenmoor liegt Bugenhagen am Herzen

Bugenhagen ist gelernter Möbeltischler und wohnt seit seiner Kindheit in Kaltenmoor. Er ist Mitbegründer der Mieterinitiative, weiß um die Probleme in dem Stadtteil. „Menschen in Kaltenmoor leben unter schlimmen Bedingungen. Schimmel und Baumängel gehören zum Alltag. Gleichzeitig steigen die Mieten immer weiter. Vonovia gehören fast alle Hochhäuser in unserem Stadtteil. Die kümmern sich aber lieber um ihre Aktionäre als um ihre Mieter. Gleichzeitig fehlt in der Politik oft die Perspektive ärmerer Menschen. Das will ich ändern“, sagt Bugenhagen. lz

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.