Samstag , 3. Dezember 2022
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Flammen haben ein Wohnhaus in Kirchgellersen komplett zerstört. (Foto: Hajo Boldt)

Feuer in Kirchgellersen: Haus brennt komplett aus

Die Polizei und Feuerwehr Lüneburg hatten am Wochenende allerhand zu tun: In Kirchgellersen brannte ein Einfamilienhaus komplett nieder, in der Bögelstraße kam es zu einer Schlägerei mit Messerstichverletzungen und eine Anwohnerin am Stint verscheuchte lautstark Feiernde, indem sie einen Wassereimer über ihnen entleerte. 

Lüneburg/Kirchgellersen. Ein Feuer in Kirchgellersen, Fahrraddiebe am Lüneburger Bahnhof, eine Schlägerei in der Bögelstraße, die mit Messerstichen im Rücken endete, und eine Ruhestörung am Stint, die mit einem Eimer Wasser beendet wurde: Die Polizei Lüneburg meldet zahlreiche Einsätze am Wochenende.

Einfamilienhaus komplett ausgebrannt

In Kirchgellersen geriet am Samstagabend ein Einfamilienhaus in Brand. Gegen 20.30 Uhr wurde die Feuerwehr Gellersen gerufen, weil ein unmittelbar an dem Einfamilienhaus stehender Unterstand Feuer aus bisher ungeklärter Ursache gefangen hatte. Die Flammen griffen auf den Dachstuhl und das komplette 1. Obergeschoss des Wohnhauses über, schließlich brannte das Haus komplett aus.

Insgesamt waren weit über 150 Einsatzkräfte vor Ort und bekämpften über zehn Stunden lang das Feuer und die letzten Glutnester. Die Nachlöscharbeiten gestalteten sich schwierig, da sich viele Glutnester in die Zwischendecke, in Teilen des Daches und in den Wänden versteckten. Um diese zu finden, wurde das Dach fast komplett abgedeckt, Wände geöffnet und stellenweise die Zwischendecke zum ersten Obergeschoss geöffnet.

Personen befanden sich nicht im Gebäude, Personenschaden entstand daher nicht. Der Sachschaden dürfte laut Polizei bei über 500.000 Euro liegen. Die Polizei Lüneburg hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Fünf Jugendliche Fahrraddiebe erwischt

Am Lüneburger Bahnhof wurden am Sonntag gegen 00.50 Uhr fünf Jugendliche im Alter zwischen 15 und 21 Jahren beim Diebstahl eines Fahrrads beobachtet. Die alarmierte Polizei konnte die Täter im Bahnhofsbereich stellen. Sie hatten das entwendete Rad noch bei sich.

Alle Täter kommen aus Hamburg und sind zum Teil bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Einer der Täter führte einen Totschläger bei sich und einer hatte Betäubungsmittelzubehör bei sich.

Messerstiche im Rücken

Eine Schlägerei mit ca. 20 Beteiligten in der Bögelstraße in Lüneburg wurde der Polizei am Samstag gegen 18.30 Uhr gemeldet. Zunächst konnten die Beamten jedoch niemand antreffen.

Erst etwas später meldete sich ein 31-jähriger, amtsbekannter Mann. Er hatte laut Polizei einen Messerstich im unteren Rücken. Der mutmaßliche Täter konnte ermittelt werden. Die Hintergründe der Tat sind nicht bekannt.

Eimer Wasser auf lärmende, feiernde Menschen

Am Freitag, gegen 22.50 Uhr war eine Bewohnerin in der Straße auf dem Kauf in Lüneburg sehr verärgert über ruhestörenden Lärm durch feiernde Menschen vor ihrem Wohnhaus, weshalb sie einen Eimer Wasser aus ihrem Fenster im Obergeschoss des Hauses entleerte. Ein unter dem Fenster stehender 21-jähriger wurde nass. Die Polizei führte "ein ermahnendes Gespräch" mit der Anwohnerin durch. lz