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In seiner Siedehütte im Außenbereich des Salzmuseums erklärt der Salzsieder von 11 bis 15 Uhr, wie im Mittelalter aus Sole „weißes Gold“ gewonnen wurde.
In seiner Siedehütte im Außenbereich des Salzmuseums erklärt der Salzsieder von 11 bis 15 Uhr, wie im Mittelalter aus Sole „weißes Gold“ gewonnen wurde. (Foto: nh)

Die Museen haben Grund zum Feiern

Lüneburg. Am Sonntag, 15. Mai, wird der Internationale Museumstag deutschlandweit gefeiert. Mit über 2500 analogen und digitalen Aktionen laden über 1000 Häuser bundesweit Besucher ein, Museen zu entdecken. Mit dabei sind auch das Salzmuseum, das Museum Lüneburg und das Ostpreußische Landesmuseum (mit deutschbaltischer Abteilung und Brauereimuseum). Alle drei Häuser laden bei freiem Eintritt dazu ein, ihre Dauer- und Sonderausstellungen zu erkunden und ein buntes Programm zu genießen.

Im Salzmuseum finden um 11.30 und 14.30 Uhr Führungen durch die Dauerausstellung statt. In seiner Siedehütte im Außenbereich erklärt der Salzsieder von 11 bis 15 Uhr, wie im Mittelalter aus Sole „weißes Gold“ gewonnen wurde. Bei einer Mitmachaktion werden Körperpflegeprodukte aus alten Hausmitteln ganz einfach und nachhaltig hergestellt. Interessierte können zwischen 11 und 15 Uhr im Salzmuseum vorbeischauen und Flüssigseife, Duschgel und Deospray selber machen.

Traumhäuser aus Legosteinen

Im Museum Lüneburg wird um 15 Uhr eine Familienführung durch die Sonderausstellung „Brick-WG, Inseljuwel und Umwelt-Villa – Traumhäuser aus LEGO®“ angeboten. Dabei führt Lego-Künstler Benjamin Albrecht mit Gewinnerteams zu den 25 phantasievollen Traumhäusern aus dem großen Bauwettbewerb. Frauen, die sich ein wenig Abwechslung für ihre Garderobe wünschen, sind von 13 bis 18 Uhr zum „TauschRausch“ eingeladen. Besucherinnen können bis zu fünf frühlingshafte Kleidungsstücke zum Tausch mitbringen oder Kleidungsstücke gegen eine Spende mitnehmen. Die Spenden gehen an Projekte für die Ukraine-Hilfe in Lüneburg. In sechs verschiedenen Themenwelten können sich Besucherinnen und Besucher mit VR-Brillen umsehen – einem Harvester bei der Holzernte zusehen, sich Nase an Nase mit einem bunten Bentheimer Schwein wiederfinden oder einen Drohnenflug über die Alte Ziegelei in Rettmer starten.

Das Ostpreußische Landesmuseum hat am Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Über den Tag verteilt gibt es verschiedene Programmpunkte im Museum. Um 11 Uhr startet im Foyer4 eine Führung durch die Abteilung „Flucht und Vertreibung“. Ab 14.30 Uhr gibt es ein buntes Familienprogramm im Aktionsraum zum Thema „Die Sinne der Elche“. Bei dieser Aktion geht es auf die Spuren des großen Wildtiers. Große und kleine Teilnehmer lernen den größten Hirsch der Welt kennen und erfahren, wie er sieht, hört und riecht. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem statt. Zeitgleich findet das Kinderprogramm „Lustige Elche“ statt. Im Atelier des Landesmuseums können zudem Elche aus Holz bemalt werden und Elchanhänger aus den Materialien Filz und Korken hergestellt werden. lz

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