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Die AGL hat die umgestürzte Linde am Stint geborgen.
Die AGL hat die umgestürzte Linde am Stint geborgen. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Umgestürzte Linde am Stint geborgen

Lüneburg. Die umgestürzte Linde am Stint ist bereits geborgen worden. Das teilt die Hansestadt Lüneburg in einer Pressemitteilung mit.  Wie berichtet, brachten starke Windböen am Donnerstagabend eine große Linde in der Salzstraße am Wasser zum Umstürzen. Der Baum wurde entwurzelt und durchbrach das Geländer an der Gaststätte Pons am Stint. Nachdem die AGL den Bereich abends bereits abgesichert hatte, wurde der Baum am Freitag früh geborgen und abtransportiert.

„An den Baumwurzeln waren keinerlei Schäden oder Erkrankungen festzustellen“, sagt AGL-Betriebshofleiter Frank Fugel. Allerdings seien die einzelnen Wurzeltriebe für die Größe des Baumes wenig ausgeprägt gewesen. „Es kamen mehrere Faktoren zusammen“, bilanziert Fugel: „Die extremen Windböen, das gering ausgeprägte Wurzelwerk und die große Angriffsfläche des belaubten Baumes.“

Bereich vorerst abgesperrt

Eine Baumkontrolle an der Linde war zuletzt im April 2021 durchgeführt worden. Auch damals wurden keinerlei Schäden festgestellt, die eine Umsturz hätten erwarten lassen.

Da das Geländer an der Stelle des Umsturzes komplett zerstört ist, bleibt der Bereich vorerst abgesperrt.

Ebenfalls gesperrt ist derzeit der Treidelweg im Industriegebiet in Höhe von Coca Cola. Dort finden ebenfalls Bergungsarbeiten statt. Weitere größere Schäden sind der Hansestadt aktuell nicht bekannt. Die reguläre Sturmkontrolle der AGL, wie sie nach derartigen Ereignissen üblich ist, läuft allerdings noch. lz