Sonntag , 4. Dezember 2022
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Der Platz, wo der Skatepark entstehen soll, aus der Vogelperspektive.
Wenn es nach der SPD geht, soll der Bau des Skateparks spätestens Ende des Jahres beginnen. (Foto: t&w)

Bau des Skateparks – SPD reagiert auf die Verzögerung empört

Wann kommt der neue Skatepark an den Sülzwiesen? Diese Frage stellte sich die SPD und formulierte eine Anfrage an den Rat der Stadt. Die Antwort: Im Sommer 2022 beginnen die Bauarbeiten, Anfang 2023 ist der Park fertig. Dass sich die Bauarbeiten nun verzögern, überrascht die Antragsteller.  

Lüneburg. Philipp Meyn (SPD) ist empört. "Bei der Fertigstellung des Skateparks soll es eine erneute Verzögerung geben, und das muss ich auch noch aus der Presse erfahren", sagt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion.

Seit drei Jahren wird diskutiert 

Über die neue Skateranlage auf den Sülzwiesen wurde in den vergangenen Jahren viel diskutiert, spätestens seit 2019, als die alte Anlage wegen Sicherheitsbedenken stillgelegt worden war. Anfang Februar hatte die Verwaltung auf Anfrage der SPD-Fraktion im Rat skizziert, dass im Sommer 2022 mit dem Bau begonnen werden solle und die Fertigstellung Anfang 2023 sein könnte.

Auf Anfrage der LZ hatte es nun seitens der Verwaltung geheißen, dass man nun von einem Baustart Ende des Jahres ausgehe, Skater könnten die Anlage voraussichtlich ab Sommer 2023 nutzen. Allerdings seien weitere Verzögerungen möglich aufgrund der Materialknappheit und der starken Auslastung der Handwerksbetriebe.

SPD stellt klar Forderung

Meyn macht deutlich, dass der Skatepark wichtig sei, auch als Begegnungsstätte und offener Treffpunkt für junge Leute. Dafür habe sich die SPD-Fraktion seit 2020 stark gemacht. "Wir fordern eindringlich, dass der Baustart nun Ende des Jahres erfolgt", sagte er. Das Projekt weiter auf die lange Bank zu schieben, führe dazu, dass das Vertrauen der jungen Leute in die Politik weiter abnehme. as/sis

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