Mittwoch , 30. November 2022
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Die Feuerwehr Reinstorf und der landwirtschaftliche Betrieb Brohm grubberten dieses Zeichen in einen Acker.
Die Feuerwehr Reinstorf und der landwirtschaftliche Betrieb Brohm grubberten dieses Zeichen in einen Acker. (Foto: Feuerwehr Reinstorf)

Ein Zeichen für den Frieden

„Wir wollen mit diesem Zeichen daran erinnern, dass wir als Feuerwehr, aber auch aus der Landwirtschaft, Krieg und Gewalt verabscheuen", sagt Christoph Brohm von der Feuerwehr Reinstorf und grubberte ein riesiges Peace-Zeichen in den Acker.

Reinstorf. Die Feuerwehr Reinstorf hat ein Zeichen für den Frieden gesetzt. Oder, besser gesagt, gegrubbert.

Nach der Getreideernte haben die Feuerwehr und der landwirtschaftliche Betrieb Brohm ein großes Peace-Zeichen mit der Notrufnummer 112 in den Stoppel geackert. Es ist praktisch nur aus der Luft in Gänze zu sehen, so groß ist es geworden. Um den Kreis rund zu bekommen, gingen zwei Feuerwehrleute vorweg und setzten Wegpunkte, mittels GPS-Terminal auf dem Traktor konnte das Ergebnis überwacht werden.

Christoph Brohm, stellvertretender Gemeindebrandmeister: „Wir wollen mit diesem Zeichen daran erinnern, dass wir als Feuerwehr, aber auch aus der Landwirtschaft, Krieg und Gewalt verabscheuen. Im Feuerwehreinsatz wollen wir Menschenleben retten und in der Ukraine wird gerade ein Angriffskrieg gegen die Menschen geführt. Auch der Hunger wird als Waffe eingesetzt. Das ist abscheulich und wir verurteilen dies.“

Derzeit sind rund 100 Vertriebene sowohl privat, als auch von der Samtgemeinde aufgenommen. Samtgemeindebürgermeister Norbert Meyer: „Ich begrüße das Engagement unserer Feuerwehren und der Landwirte und hoffe zutiefst, dass derartige Aktionen dazu beitragen, dass dieser Angriffskrieg eher heute als morgen beendet wird!“ lz

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