Donnerstag , 6. Oktober 2022
Anzeige
Dieser Schiffsbrand auf der Elbe bei Bullenhausen hat einen länderübergreifenden Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten aus Hamburg und Niedersachsen ausgelöst. (Foto: Feuerwehr Seevetal)
Dieser Schiffsbrand auf der Elbe bei Bullenhausen hat einen länderübergreifenden Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten aus Hamburg und Niedersachsen ausgelöst. (Foto: Feuerwehr Seevetal)

Motorboot auf der Elbe brennt lichterloh

Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten aus Niedersachsen und Hamburg. Bei einem Feuer auf einem Schiff wurden auf der Elbe bei Bullenhausen zwei Menschen verletzt. 

Bullenhausen. Zwei Verletzte und ein völlig ausgebranntes Motorboot, das ist die Bilanz eines Schiffsbrandes auf der Elbe am Montagnachmittag bei Bullenhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Seevetal im Landkreis Harburg. In der Folge entwickelte sich ein länderübergreifender Großeinsatz von Feuerwehren, Rettungsdiensten und der Polizei aus Niedersachsen und Hamburg, berichtete Matthias Köhlbrandt, Pressesprecher Feuerwehr Seevetal, in einer Pressemitteilung.

Nahe der Landesgrenze zu Hamburg war dabei gegen 15.25 Uhr ein mit zwei Personen besetztes Motorboot auf der Elbe in Brand geraten. Die beiden Personen konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und wurden von anderen Booten aufgenommen. Die Winsener Rettungsleitstelle alarmierte um 15.31 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Over-Bullenhausen, Meckelfeld, und Fliegenberg sowie den Einsatzleitwagen der Feuerwehr Seevetal zu dem Einsatz an der Elbe. Von Seiten der Feuerwehr Hamburg rückten der Löschzug 25 der Feuer- und Rettungswache Billstedt, die Freiwilligen Feuerwehren Neuland und Kirchwerder-Süd sowie diverse Führungsdienste (B-Dienst und U-Dienst) aus. Weiter rückten mehrere Rettungswagen aus Hamb8urg und Niedersachsen sowie der Rettungshubschrauber Christoph Hansa aus.

Die beiden verletzten Bootsbesatzungsmitglieder wurden vom Rettungsdienst betreut und kamen anschließend in umliegende Krankenhäuser. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr nahmen auf dem Wasser über mehrere Kleinboote eine erste Brandbekämpfung vor, das brennende Boot wurde anschließend auf einen kleinen Sandabschnitt zwischen Bullenhausen und Neuland geschleppt. Dort fing das Boot aufgrund des brennenden Dieselkraftstoffs immer wieder Feuer. Mit Hilfe eines Schaumrohres gelang es der Feuerwehr schließlich, das Feuer abzulöschen.

Mit Ölschlängeln wurde das Boot weiter eingeschlängelt, um so eine Gewässerverschmutzung zu verhindern. Mit weiteren Kräften des eingetroffenen Löschboots „Prag“ der Berufsfeuerwehr Hamburg sowie dem Gewässerschutzzug der Kreisfeuerwehr des Landkreises Harburg wurden die weiteren Maßnahmen getroffen, um eine Umweltverschmutzung zu verhindern. Die weiteren Bergungsmaßnahmen müssen nun durch die Wasserschutzpolizei koordiniert werden. Für die letzten Feuerwehren endete der Einsatz erst in den späten Abendstunden. lz