Dienstag , 6. Dezember 2022
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Auch die Eishalle wird unter Energiesparaspekten unter die Lupe genommen. (Foto: be)
Auch die Eishalle wird unter Energiesparaspekten unter die Lupe genommen. (Foto: be)

Adendorfer Eishalle auf dem Prüfstand

Im Zuge steigender Energiekosten und -Knappheit prüft die Gemeinde Adendorf neben Bereichen wie Beleuchtung oder Freibad auch die Eishalle auf Einsparmöglichkeiten.

Adendorf. Aufgrund der steigenden Energiekosten prüft die Gemeinde Adendorf derzeit Einsparungsoptionen in allen Bereichen. Neben der städtischen Beleuchtung oder dem Freibad werde auch die Eishalle geprüft, heißt es aus dem Rathaus. Stand jetzt will das Walter-Maack-Eisstadion jedoch am 3. Oktober in die Saison starten. "Wir bereiten uns aktuell auf den Normalstart vor", sagt Melvin Diekjobst, stellvertretender Leiter der Eishalle. Man habe sich jedoch Gedanken in alle Richtungen gemacht. "Für uns kommen reduzierte Öffnungszeiten zum Beispiel nicht in Frage, denn die Halle kostet ja von früh bis spät Geld – aber durch die Besucher kommen Einnahmen rein." Überlegungen würden sich etwa um eine reduzierte Beleuchtung am Abend drehen. "Die Frage ist auch, ob die Eistemperatur etwas angehoben werden kann, dann leidet allerdings die Qualität", so Diekjobst. Offen bleibt, ob es zum Herbst eine Anordnung des Landes geben wird, wie mit Eishallen umgegangen werden soll.

Adendorfs Bürgermeister Thomas Maack sagt: "Wir reden seit zwei Monaten über Energieeinsparungen, daher haben wir alles auf dem Prüfstand." Man sei mit Spitzenverbänden und der Landesregierung im Gespräch. Bei der Eishalle habe man die sportliche und soziale Bedeutung auf dem Schirm. lat

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