Donnerstag , 6. Oktober 2022
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Symbolbild: In solchen Fässern kann radioaktives Wasser unter anderem gelagert werden. (Foto: t&w)
Symbolbild: In solchen Fässern kann radioaktives Wasser unter anderem gelagert werden. (Foto: t&w)

Zwischenlager in Geesthacht: Verstrahltes Wasser trat aus

Im Helmholtz-Zentrum Hereon wird schwach radioaktiver Abfall gelagert. Ein Routineuntersuchung zeigte, dass kontaminiertes Wasser ausgetreten war. Die Behörden wurden umgehend über den Fall informiert. Eine Gefahr für Mensch und Umwelt besteht allerdings nicht.

Geesthacht. Zwischenfall im Geesthachter Zwischenlager für schwach radioaktiven Abfall am Helmholtz-Zentrum Hereon (ehemals GKSS): Wie Sprecher Dr. Torsten Fischer mitteilte, sei im Nachgang einer Routineüberprüfung von Lagerfässern in der Halle für Komponentennachuntersuchung bei Sanierungsarbeiten eines Fasses eine geringe Menge von schwach kontaminiertem Wasser (ca. 500 ml) ausgetreten.

 Fass wurde sicher gestellt

Das komplette Wasser sei umgehend aufgefangen und analysiert worden. Die Messergebnisse zeigten für Mensch und Umwelt radiologisch unbedenkliche Werte, teilte Fischer mit. In dem Fass lagern Metallteile wie Ventile und Rohre des ehemaligen GKSS-Forschungszentrums. Das betroffene Fass wurde in ein Überfass sicher eingestellt. Die zuständige Aufsichtsbehörde in Kiel sei informiert worden. jz

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