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Die Skateranlage, die auf den Sülzwiesen entstehen soll, verzögert sich. Keines der eingereichten Angebote entspricht den Vorstellungen der Stadt. (Foto: t&w)

Bau der Skateranlage auf den Sülzwiesen verzögert sich

Auf den Sülzwiesen soll eine Skateranlage entstehen – doch das verzögert sich nun. Keines der eingereichten Angebote liegt innerhalb des Kostenrahmens, den die Stadt angesetzt hat.

Lüneburg. Der Baustart für die auf den Sülzwiesen geplante Skateranlage verzögert sich. Die Stadtverwaltung hatte das Vorhaben im Sommer europaweit ausgeschrieben und den Beginn der Arbeiten noch für dieses Jahr taxiert. Doch diese Pläne sind nun obsolet. „Leider wurde kein Angebot abgegeben, das in dem von uns vorgesehenen Kostenrahmen liegt“, erläutert Stadtbaurätin Heike Gundermann. Aus diesem Grund müsse die Ausschreibung wiederholt werden.

Nun mehr Zeit für Bau eingeplant

Weil der Zeitrahmen nun weiter gefasst sei, hoffe die Verwaltung diesmal auf passende Angebote – trotz der aktuell angespannten Situation im Baugewerbe. „Wir wissen, dass viele junge Lüneburger mit Ungeduld auf die Anlage warten und bedauern es sehr, dass es nun zu weiteren Verzögerungen kommt“, sagt Gundermann, die deutlich macht, dass die geplante Anlage mit Pumptrack sowie Skatepark sei für die Jugendarbeit von großer Bedeutung sei, um ein Sport- und Freizeitangebot im Bereich Skateboard, BMX und anderer Fun-Sportgeräte anzubieten.

Zumal es Verzögerungen bereits im Vorfeld der Ausschreibung gegeben hatte, unter anderem, weil die Stadtverwaltung ein Schallschutzgutachten einholen musste und entsprechende Büros schwer zu finden waren.

Rund 633.000 Euro fließen aus Integrationsfonds

Die neue Ausschreibung soll Anfang kommender Woche veröffentlicht werden. Ein Förderanteil in Höhe von 90 Prozent wird aus dem Integrationsfonds Fördermittel des Landes Niedersachsens fließen: immerhin rund 633.000 Euro. Darüber hinaus gibt es einen Zuschuss über den Strukturentwicklungsfonds in Höhe von 30.000 Euro. lz

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