Donnerstag , 1. Dezember 2022
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Zwei dünne Drahtseile führen aktuell von der Trauerweide zur benachbarten Kastanie, um die Trauerweide zu sichern. (Foto: Hansestadt Lüneburg)
Zwei dünne Drahtseile führen aktuell von der Trauerweide zur benachbarten Kastanie, um die Trauerweide zu sichern. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Trauerweide am Stint kommt an die Leine

Weil nicht klar, ob der Baum noch standsicher ist, wird die Trauerweide am alten Kran zunächst durch Stahlseile mit der benachbarten Kastanie verbunden. Anschließend soll das Wurzelwerk untersucht und entschieden werden, wie man die Weide retten kann.

Lüneburg. Lange Stahlseile sorgen für mehr Halt: Die Baumexperten der Abwasser, Grün & Lüneburger Service GmbH sorgen sich um den aktuellen Zustand der alten Trauerweide am Stintmarkt. Das berichtet die Stadtverwaltung in einer Pressmitteilung.

„Die Weide neigt sich schon seit Längerem stark in Richtung Illmenau und steht deshalb unter genauer Beobachtung der AGL“, erklärt Frank Fugel, Betriebshofleiter der AGL. Durch den zunehmenden Aufwuchs drohe die Weide mittlerweile an Standsicherheit zu verlieren. Mit zwei dünnen Stahlseilen ist die Trauerweide daher jetzt vorübergehend gesichert worden.

„Als nächstes werden wir die Baumscheibe freilegen, um beurteilen zu können, welche Schäden dort und am Wurzelwerk bestehen“, so Fugel. Anschließend könne entschieden werden, welche gezielten Rückschnitte und Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind, um den Baum zu erhalten.

Bereits im April 2019 musste am Stintmarkt eine ortsbildprägende Trauerweide weichen, da diese durch erhebliche Beschädigungen nicht mehr standsicher war. Im Frühjahr 2020 pflanzte die AGL an deren Stelle eine neue, junge Trauerweide, die sich seither gut entwickelt und stetig an Größe zulegt.

Im Mai hatte eine Windböe auf der anderen Seite der Ilmenau eine Linde entwurzelt. 

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