Sonntag , 4. Dezember 2022
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Mann in Handschellen.
Die Polizei wurde von Nachbarn alarmiert und leitete sofort eine Fahndung ein. (Symbolfoto: A/phs)

Polizei nimmt Einbrecher in Embsen fest

Nachbarn stören Einbrecher in Bienenbüttel:  Die Polizei wurde sofort alarmiert und leitete eine Fahndung ein, zu der auch ein Polizeihubschrauber hinzugezogen wurde. Zwei Tatverdächtige konnten in Embsen festgenommen werden. 

Lüneburg. Erfolg für die Polizei nach einem versuchten Einbruch in der Region Bienenbüttel. Dank aufmerksamer Zeugen konnten am frühen Sonntagabend zwei Tatverdächtige in Embsen festgenommen werden, wie Polizeisprecher Kai Richter berichtet.

Eine männliche sowie eine weibliche Person hatten gegen 15.30 Uhr am Wohnhaus eines abwesenden Nachbarn in der Steddorfer Straße in Bienenbüttel ein Fenster aufgebrochen. Noch während die beiden Einbrecher einsteigen wollten, bemerkten diese die aufmerksamen Nachbarn und ergriffen die Flucht. Die beiden Personen stiegen in ein in der Nähe befindliches Fahrzeug der Marke BMW mit einer weiteren Person am Steuer und ergriffen die Flucht. Der Wagen flüchtete mit hoher Geschwindigkeit über die Bundesstraße 4. Die Polizei wurde von Nachbarn alarmiert und leitete sofort eine Fahndung ein, zu der auch ein Polizeihubschrauber hinzugezogen wurde.

Ein männlicher Täter ist weiterhin flüchtig

Auf dem Gelände des Schulzentrums in Embsen verließen die Insassen das Fahrzeug und flüchteten zu Fuß weiter. Polizeibeamte konnte nach Verfolgung zwei 21 und 29
Jahre alte Täterinnen vorläufig festnehmen. Ein männlicher Täter ist weiterhin flüchtig. Parallel stellten die Beamten das Fluchtfahrzeug der Täter, den Pkw BMW mit
GL-Kfz-Kennzeichen (Gladbach/NRW), sicher. Im Fahrzeug befanden sich Aufbruchswerkzeug sowie weiteres Equipment. Bei den festgenommenen Frauen handelt es sich um eine 21 Jahre alte kroatische Staatsangehörige, die bereits Erkenntnisse im Bereich Wohnhauseinbruchs hat. Bei der zweiten Person handelt es sich um eine 29 Jahre alte Italienerin.

Die weiteren Ermittlungen des Kriminalermittlungsdienstes Uelzen auch zu möglichen weiteren überregionalen Taten dauern an. lz