Montag , 5. Dezember 2022
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Zwei Frauen stehen mit einem Leinensack neben einem Weihnachtsmann aus Plastik.
Yvonne Wulf (blaue Jacke) und Gundela Buhtz vom Föderverein Weihnachtsmarkt Kirchgellersen organisieren ein buntes Programm für den Weinachtsmarkt am Einemhofer Weg. (Foto: t&w)

Wer den “Heimeligen Weihnachtsmarkt” in Kirchgellersen organisiert

„Die Leute möchten in dieser schwierigen Zeit etwas Positives haben“, sagt die Organisatorin des ehrenamtlichen Weihnachtsmarkts in Kirchgellersen am 26. November. Die Kosten decken hoffentlich die Weihnachtsbäume von alleine. 

Kirchgellersen. Lange bitten musste Yvonne Wulf nicht. Nach zwei Jahren Pandemie-Pause ist die Freude in Kirchgellersen groß, dass der Weihnachtsmarkt am Einemhofer Weg wieder auflebt.

Die Vorsitzende des Fördervereins Weihnachtsmarkt konnte schon gleich zu Beginn der Planung auf die Zusage vieler Teilnehmer setzen. „Die Leute wollen nach der Corona-Pause wieder Geselligkeit und sie möchten in dieser schwierigen Zeit etwas Positives haben“, sagt Yvonne Wulf.

Wann finden die Weihnachtsmärkte im Landkreis Lüneburg statt? 

Am 26. November gibt es den "Heimeligen Weihnachtsmarkt" in Kirchgellersen. Doch auch weitere Gemeinden zelebrieren die Vorweihnachtszeit.

Das Angebot ist in den kommenden Wochen in der Adventszeit entsprechend groß, sodass sich die Leute treffen und eine schöne und gemütliche Zeit miteinander verbringen können – mit Klönschnack, Kunsthandwerk und Kulinarischem inklusive.

Hier finden Sie eine Übersicht, wann welcher Weihnachtmarkts im Landkreis Lüneburg offiziell stattfindet.

Vereine machen mit

Der Förderverein Weihnachtsmarkt Kirchgellersen wurde 2008 gegründet. Bis 2014 richteten seine Mitglieder jedes Jahr einen Weihnachtsmarkt im Ort aus. Doch das Projekt schlief ein – bis es 2017 zum Neustart kam. Nach nur zwei Veranstaltungen war wegen Corona wieder Schluss.

Jetzt der nächste Neuanfang, bei dem Vereine und Organisationen, wie unter anderem der Schützenverein, der TSV Gellersen, die Oldtimerfreunde und der Förderverein der Grundschule, dazu beitragen, dass das Programm am Sonnabend, 26. November, beim „Heimeligen Weihnachtsmarkt“ gelingt.

Neben Yvonne Wulf sind es drei weitere Frauen vom Förderverein, die seit Wochen die Strippen ziehen und die Veranstaltung organisieren – mit viel Freude und Hingabe. Eine von ihnen ist Kassenwartin Gundela Buhtz.

Sie sagt: „Die Dorfgemeinschaft hat in den vergangenen zwei Jahren gelitten.“ Die sozialen Kontakte seien wegen der Pandemie in den Hintergrund getreten – gerade bei der älteren Generation. Das werde sich nun dank des Weihnachtsmarktes für einige Stunden ändern, wenn die Besucher entlang der 15 Buden und Stände über den Einemhofer Weg bummeln und miteinander plaudern.

Fest für die Kinder

Es werde ein Fest ohne Kommerz gefeiert, bei dem die Kinder im Vordergrund stehen, verspricht Yvonne Wulf. Sie können beispielsweise auf Ponys reiten und Schmuck selber basteln. Klar, dass für die Mädchen und Jungen der Weihnachtsmann vorbeischaut, mit kleinen Überraschungen für sie im Gepäck.

Ein Dudelsackspieler begleitet ihn bei der Ankunft auf dem Weihnachtsmarkt, den um 11 Uhr Pastor Andreas Zachmann zusammen mit dem Posaunenchor eröffnet. „Außerdem singen um 14 Uhr 69 Grundschüler Weihnachtslieder. Auf diesen Auftritt freue ich mich ganz besonders“, berichtet Yvonne Wulf.

Weihnachtsbaumverkauf, um Kosten zu decken

Bis 19 Uhr geht das Programm. Im Laufe des Tages verkauft der Förderverein Weihnachtsbäume, um einen Teil der Kosten, etwa für Versicherung und Strom, wieder einzuspielen – damit die Organisatoren auch im kommenden Jahr den Weihnachtsmarkt wieder auf die Beine stellen können.

Von Stefan Bohlmann

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