Dienstag , 6. Dezember 2022
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Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann hat schon mal eine Proberunde mit dem Lastenrad auf dem Markplatz gedreht.
Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann hat schon mal eine Proberunde mit dem Lastenrad auf dem Markplatz gedreht. (Foto: DB)

Lüneburg bekommt 25 elektrische Lastenräder

Die Hansestadt Lüneburg erweitert ihr Bikesharing-System StadtRAD in Lüneburg um insgesamt 25 elektrische Leih-Lastenräder.

Lüneburg. Kinder, Einkäufe oder andere Lasten auf dem Fahrrad transportieren? Mit Elektroantrieb und passendem Modell ist das längst kein Problem mehr. Nach längerem Warten bekommt jetzt auch Lüneburg seine ersten mobilisierten Leih-Lastenräder, dies teilte : Die Hansestadt erweitert ihr Bikesharing-System StadtRAD in Lüneburg um insgesamt 25 „Radschnucken“ – so der Name der neuen Lastenpedelecs. Die ersten 16 Räder werden am 15. November vom Betreiber, der DB Connect GmbH, geliefert und auf Stationen in Stadt und Kreis verteilt. Weitere neun Räder kommen einige Wochen später.

"Lastenräder sind eine tolle Möglichkeit, für den schnellen und klimafreundlichen Transport, gerade im urbanen Raum", freut sich Lüneburgs Verkehrsdezernent Markus Moßmann über die Erweiterung des Stadtrad-Angebots in Lüneburg. Die Lastenräder hatten auf sich warten lassen, da es laut Betreiber, der Deutschen Bahn Connect GmbH, bei der Produktion der Lastenpedelecs enorme Lieferengpässe gab.

Geschwindigkeit von maximal 22 km/h

Die Lastenräder sind allesamt mit einem Motor ausgestattet, der eine Geschwindigkeit von maximal 22 km/h zulässt. Dank Ladebox und Gepäckschale können mit den StadtRAD-Pedelecs bis zu 60 Kilogramm Ladung zusätzlich transportiert werden. Kinder im Alter von zwei bis sieben Jahren dürfen ebenfalls mitfahren. Reserviert werden können die Lastenpedelecs über die StadtRAD-App: Die Reservierung gilt für eine Stunde und kann in dieser Zeit kostenlos storniert werden, danach fällt eine Servicegebühr von drei Euro an.

Wie bei den anderen StadtRÄDERN auch fahren Nutzer:innen mit den Lastenrädern die erste halbe Stunde kostenlos, ab der 31. Minute fällt eine Gebühr von 10 Cent pro Minute (Normaltarif) beziehungsweise 8 Cent pro Minute (HVV-Tarif) an. Die Höchstgebühr fürs Ausleihen beträgt 24 Euro für 24 Stunden.

Lastenräder haben eine feste Heimatstation

Anders als bei den normalen StadtRÄDERN hat jede „Radschnucke“ allerdings eine feste Heimatstation, an die es nach dem Ausleihen zurückgebracht werden muss – diese Station ist als Name in großer Schrift auf dem Fahrrad abgebildet. Wichtig: Für ein falsches Abstellen eines Lastenpedelecs erhebt die DB Connect eine hohe Servicegebühr in Höhe von 50 Euro, da das Umparken der Lastenräder sehr aufwändig ist.

Wer das StadtRAD nutzen möchte, kann sich in der StadtRAD Lüneburg-App registrieren. Dafür fällt eine Jahresgebühr von fünf Euro an. StadtRAD Lüneburg ist Teil der Call a Bike-Familie, dem Bikesharing-Angebot der Deutschen Bahn mit Rädern in über 80 deutschen Städten. lz

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