StadtRAD-Stationen
Mareike Seebeck, bei der Hansestadt zuständig für die strategische Nahmobilitätsentwicklung, und Jürgen Kipke, Fachbereichsleiter Ordnung, Umwelt, Nachhaltigkeit und Mobilität. (Foto: Hansestadt Lüneburg)

Drei neue StadtRAD-Stationen

Das Ausleihen und Zurückbringen der StadtRAD-Flotte ist nun auch in Kaltenmoor, Häcklingen und Kreideberg möglich. StadtRAD Lüneburg ist Teil der Call a Bike-Familie, dem Bikesharing-Angebot der Deutschen Bahn mit Rädern in über 80 deutschen Städten.

Lüneburg. Gut 10.100 Menschen leben in Kaltenmoor, dem einwohnerstärksten Stadtteil Lüneburg. Auf Platz zwei dieser Liste rangiert der Kreideberg mit knapp 7.900 Einwohnerinnen und Einwohnern. Genau in diesen beiden Stadtteilen hat die Deutsche Bahn Connect GmbH kürzlich im Auftrag der Hansestadt Lüneburg neue Standorte für die StadtRAD-Flotte in Betrieb genommen, ebenso ist das Ausleihen und Zurückbringen der Fahrräder nun auch am Dorfplatz in Häcklingen möglich. Das teilt die Hansestadt Lüneburg in einer Pressemitteilung mit.

„Mit den neuen Stationen bewegen wir uns weiter raus aus dem direkten Stadtkern“, erklärt Jürgen Kipke, Fachbereichsleiter Ordnung, Umwelt, Nachhaltigkeit und Mobilität bei der Hansestadt. „So ermöglichen wir auch den Menschen aus diesen Quartieren entspannte und günstige Fahrten in die Innenstadt.“ In Kaltenmoor befindet sich die StadtRAD-Station am Rand des St.-Stephanus-Platzes, in Kreideberg am Thorner Platz.

123 Fahrräder zählt die Flotte in Lüneburg

Seit dem Start des neuen StadtRAD-Systems am 1. Juni 2021 sind damit nun drei Stationen neu hinzugekommen. In Summe gibt es nun im Stadtgebiet 13 Ausleih- und Abstellpunkte. Drei weitere sollen zeitnah folgen, unter anderem an der Ringstraße. Und schrittweise geht es weiter bis alle 23 Stationen auch in den Nachbargemeinden Bardowick, Adendorf und Reppenstedt aktiv sind. Mareike Seebeck, die bei der Hansestadt für die strategische Nahmobilitätsentwicklung zuständig ist und das Projekt StadtRAD koordiniert, nennt konkrete Zahlen: „123 Fahrräder zählt die Flotte in Lüneburg, seit dem System-Neustart bis zum 10. Juli gab es 5300 Ausleihen.“

Mit der Erweiterung der Standorte könne das StadtRAD künftig noch mehr zur Alternative und Ergänzung zum Öffentlichen Personennahverkehr werden – und dabei vor allem Zeiten abdecken, in denen die Busse nur eingeschränkt oder gar nicht fahren. „Gerade jetzt abends im Sommer ist es entspannt, sich ein StadtRAD auszuleihen und einfach in die Stadt zu fahren“, sind sich Seebeck und Kipke einig. Beide haben das Ausleihsystem bereits privat genutzt und sind überzeugt, dass es weitere Nutzerinnen und Nutzer verdient und auch bekommen wird.

Registrierung erfolgt über die App

Zumal die Anmeldung ziemlich einfach ist: nämlich direkt über die App StadtRAD Lüneburg, die in den gängigen App-Stores für Apple- und Android-Endgeräte zum kostenlosen Download verfügbar ist. Registrierung, Suche nach Standorten sowie Ausleihen der Räder – alles erfolgt über die App. Die Kosten belaufen sich auf eine Jahresgebühr von 5 Euro. Dafür sind dann die ersten 30 Minuten jeder Fahrt kostenlos, ab der 31. Minute fällt eine Gebühr von 10 Cent pro Minute (Normaltarif) beziehungsweise 8 Cent pro Minute (HVV-Tarif) an.

StadtRAD Lüneburg ist Teil der Call a Bike-Familie, dem Bikesharing-Angebot der Deutschen Bahn mit Rädern in über 80 deutschen Städten. lz