Sonntag , 4. Dezember 2022
Anzeige
Luca Dierks fühlt sich beim VfL Bleckede so richtig zu Hause, ist quasi auf dem Platz aufgewachsen. (Foto: be)

Feiern nur noch freitags

Der Kreisklassen-Dauerbrenner und -Fußballer Luca Dierks spielt gern für den VfL Bleckede und investiert viel Zeit

Bleckede. Er wuchs direkt neben dem Bleckeder Sportplatz auf und schnürte seine Fußballschuhe schon für den VfL, als er noch nicht mal wusste, wie man das Wort Fußball schreibt. Und ohne kommt der Dauerbrenner auch nicht aus.

Luca Dierks begann seine sportliche Karriere in der G-Jugend des VfL Bleckede, bevor er für sportlich erfolgreiche Jahre zum TuS Neetze unter Trainer Oliver Frey wechselte. Als die TuS-Jugend später in Bezirks- und Landesliga aufstieg, zog es Dierks zunächst zurück zum VfL. „Für die A-Jugend wechselte ich noch einmal zu Oliver Frey in die A-Jugend der Spielgemeinschaft Neetze/Scharnebeck. Ähnlich wie bei einem Leihgeschäft stand aber fest, dass ich danach in die erste Herren des VfL zurückkehre“, erklärt Dierks.

Der 24-Jährige erinnert sich gerne an schöne Auswärtsfahrten mit seinen Freunden Mario Iwan oder Niklas Frey zurück. Eine dritte Rückkehr zu seinem damaligen Trainer, der mittlerweile in Thomasburg an der Linie steht, schließt Dierks mittlerweile aber aus: „Mit Oliver hatte ich eine erfolgreiche Zeit. Und er war wie ein zweiter Vater für mich. Bevor mein Bruder in Bleckede Trainer wurde, hätte ich mir einen Wechsel vorstellen können, jetzt nicht mehr.“

Lange Zeit unter Oliver Frey gespielt

Besonders die Entwicklung, die der VfL Bleckede, der nur in der 2. Kreisklasse kickt, seit Amtsantritt seines Bruders Marco genommen hat, imponiert dem 24-Jährigen. „Die Qualität des Trainings ist sehr gut, und man spürt eine stetige Weiterentwicklung. Es wechseln ja auch Spieler aus der Bezirksliga nach Bleckede“, so Dierks.

Zudem ist der Zusammenhalt in Bleckede sehr familiär. Als Dauerbrenner zeichnen Dierks die Liebe zum Fußball und die stetige Bereitschaft, sich für seinen Verein zu engagieren, aus. „Ich opfere für meinen Lieblingssport viel Zeit. Der Sonntag gehört immer dem Fußball, auch nach den Spielen bleibe ich regelmäßig noch auf dem Sportplatz.“

Standen bis vor zwei Jahren an Samstagabenden noch andere Dinge im Fokus, bereitet sich der 24-Jährige mittlerweile fast professionell auf die Spiele vor. „Die Feierei wird auf freitags verlegt. Samstags ist spätestens um Mitternacht Schluss, ansonsten fühlt es sich für mich so an, als würde ich die Mannschaft im Stich lassen.“

Genauso ernst nimmt Dierks auch das Training, unangenehmes Wetter oder ein kleiner Schnupfen halten ihn nicht von einer Beteiligung ab.

In der aktuell trainingsfreien Zeit schnürt der 24-Jährige mindestens dreimal pro Woche seine Laufschuhe. „Es spricht ja generell nichts dagegen, wenn auch mal eine Kabinenparty steigt. Aber davor liegt der Fokus in Bleckede mittlerweile auf der Konzentration während der Trainingseinheiten“, so Dierks.

Von Florian Langanke

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.