Samstag , 3. Dezember 2022
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SVG Lüneburg im Testspiel beim deutschen Volleyball-Meister Berlin Volleys.
Joe Worsley setzt hier SVG-Außenangreifer Jordan Ewert (vorn) in Szene. Ewert war mit 20 Punkten bester Scorer der SVG im Testspiel bei den Berlin Volleys. Foto: Michael Hundt

SVG hält gegen Meister Berlin gut mit

Einen besseren Testspielgegner gibt es in Deutschland nicht: Volleyball-Bundesligist SVG Lüneburg maß sich mit dem deutschen Meister Berlin Volleys und zog sich dabei gut aus der Affäre. Auch außerhalb des Feldes gab es Grund zur Freude für die SVG.

Berlin. Die Bundesliga-Volleyballer der SVG Lüneburg wollen sich mit den Besten messen. Das spiegelt sich auch in der Vorbereitungsphase wider. Nach dem lockeren Aufgalopp vor zwei Wochen mit dem Testspiel bei Zweitligist USC Braunschweig testete das Team von Trainer Stefan Hübner nun bei keinem Geringerem als dem deutschen Meister Berlin Volleys. Im Sportforum Höhenschönhausen gewannen die Berliner die auf vier Sätze angesetzte Partie 3:1 (25:19, 29:31, 25:20, 25:22).

„Das war insgesamt absolut positiv. Das, was wir in den vergangenen Tagen als Trainingsschwerpunkt hatten, nämlich Angriff aus guten Situationen, hat schon ganz gut geklappt. An anderen Dingen wie Aufschlag, Block, Annahme müssen wir noch weiter arbeiten“, bilanzierte Hübner.

SVG-Trainer Hübner sehr zufrieden mit der Leistung

Außenangreifer Jordan Ewert war mit 20 Punkten bester Scorer der Lüneburger. Auch Mittelblocker Dalton Solbrig hatte viele gute Szenen, punktete gut und setzte einige starke Blocks. „Unser neuer Zuspieler Joe Worsley hat schon gut die Fäden gezogen“, lobte Hübner.

Große Freude herrscht bei der SVG auch darüber, dass der brasilianische Außenangreifer Arthur Nath mittlerweile nach langen coronabedingten Reisehindernissen in Deutschland angekommen ist. Von heute an ist er mit der Mannschaft im Training.

Die Berlin Volleys hingegen blieben auch im fünften Testspiel ungeschlagen. Der neue Libero Santiago Danani, mit Argentiniens Nationalteam unlängst Bronzemedaillengewinner bei den Olympischen Spielen in Tokio, spielt erstmals für die Hauptstädter und gab drei Sätze lang sein Können.

Ex-Lüneburger Cody Kessel bester Scorer für Berlin

Das komplette Spiel bestritt der ehemalige SVG-Akteur Cody Kessel. Der US-Amerikaner war mit 20 Punkten bester Punktesammler der Volleys. Je zwölf Punkte steuerten Samuel Tuia sowie Benjamin Patch zum Erfolg bei. In Satz vier gelangen den BR Volleys nicht weniger als zehn Asse, davon allein vier durch Weltstar Sergej Grankin.

Kein Wiedersehen gab es aus Lüneburger Sicht mit Mittelblocker Anton Brehme, der ebenfalls eine Saison in Lüneburg gespielt hatte und mittlerweile zu den Leistungsträgern der Volleys zählt. Er stand nach seinem Einsatz bei der Europameisterschaft noch nicht wieder im Kader des Meisters.

Von Matthias Sobottka

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