Freitag , 2. Dezember 2022
Anzeige
Tim Schachtschneider lieferte zwei starke Spiele für die HVL-Männer ab, nun gilt es, dies im Top-Spiel gegen Dannenberg zu wiederholen. (Foto: Krügel)

HVL im Doppelpack stark gefordert

Die Lüneburger Handball-Frauen treffen in der Oberliga am Sonnabend auf ihren Angstgegner, die Männer bekommen es im Topspiel der Landesliga mit einem besonders unangenehmen Kontrahenten zu tun.

Lüneburg. Erneuter Heimspiel-Doppelpack für die Handball-Mannschaften des HV Lüneburg. Die Oberliga-Frauen empfangen am Sonnabend um 17 Uhr im MTV-Sportpark am Wienebütteler Weg die HSG Plesse-Hardenberg, die Landesliga-Männer den MTV Dannenberg (19.30 Uhr). Der MTV Embsen versucht in Uelzen, den totalen Fehlstart zu vermeiden (Sbd., 19 Uhr).

„Das wird unser schwerster Gegner“, weiß HVL-Frauencoach Torsten Doberass. Gegen das Team aus Südniedersachsen gab es zumeist deftige Niederlagen. „Da haben wir nur eine Chance, wenn wir die richtige Einstellung haben, wenn wir konzentriert sind und die Fehler aus dem Altencelle-Spiel minimieren“, so Doberass.

Zu viele Fehler in Altencelle

Bei der 25:26-Niederlage in Altencelle mangelte es den Lüneburgerinnen vor allem an der Effektivität, die an diesem Tag nur bei 32 Prozent lag. Zudem war die Wurfquote von 42 Prozent miserabel. „Das hat mich sehr geärgert“, so Doberass. „Es war noch nie so einfach möglich, in Altencelle zu gewinnen.“ Auch die technischen Fehler waren zu hoch, um die Partie zu drehen. „Das gilt es abzustellen“, weiß der Coach, der noch um Svenja Glas bangt, die sich eine Erkältung eingefangen hat.

Plesses Stärken sind der starke Rückraum und Kreis, zudem pflegen sie eine gesunde Härte. Doberass: „Mal sehen, wie wir damit klarkommen. Es wird auf jeden Fall schwer.“

Männer freuen sich auf Duell Erster gegen Zweiter

Die HVL-Männer gehen nach den beiden Auftaktsiegen mit breiter Brust ins Spitzenspiel Erster gegen Zweiter. Dannenberg hat ein emotionales Derby gegen Clenze hinter sich, wo MTV-Keeper Manuel Grimmini sportlich überzeugte, aber daneben mit mehreren Aktionen den Gegner und deren Fans gegen sich aufbrachte. Die Dannenberger sind stets ein unangenehmer Gegner, mit dem der HVL auch schon oft aneckte und nicht das beste Verhältnis pflegt.

Coach Christian Fleßner möchte da kein Öl ins Feuer gießen, will sportlich überzeugen. „Nach dem Spiel beurteilen wir den Start.“ Denn danach haben die Lüneburger bis Ende Oktober spielfrei, spielen erst wieder das Derby gegen Embsen am 30. Oktober.

Schachtschneider vor Abschied

Nicht mehr dabei ist dann wohl Tim Schachtschneider, der in den ersten beiden Spielen voll überzeugte. Der Student wohnt nun in seinem Studienort Lübeck, kehrt aber zu den Dannenberg-Partie noch mal nach Lüneburg zurück. Er trainiert mittlerweile bei einem Lübecker Verein mit. „Vielleicht gibt es die Chance auf ein Zweidspielrecht“, so Fleßner.

Nach der Pause dürften die bislang verletzten Dorka und Squillante ihre Verletzungen auskuriert haben. Das Dannenberg-Spiel kommt noch zu früh.

Von Ulrich Pott

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.