Sonntag , 4. Dezember 2022
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Eintracht - Vastorf
Der Einträchtler Finn Franke (3.v.l.) markierte für die Hasenburger das zwischenzeitliche 2:1 gegen Vastorf. Am Ende stand es 2:2. (Foto: phs)

Gala-Auftritt der SV Scharnebeck beim 6:0 in Rosche

Die SV Eintracht Lüneburg ist gegen den Vastorfer SK nah am zweiten Saisonsieg in der Fußball-Bezirksliga, doch von drei Elfmetern in diesem Spiel werden nur zwei verwandelt. Bardowick reist unverrichteter Dinge wieder aus Barum ab.

Lüneburg. So ist die SV Scharnebeck auf dem besten Weg in die Aufstiegsrunde: Mit 6:0 fegte sie den direkten Konkurrenten SV Rosche vom Platz und festigte damit den dritten Tabellenplatz in der Staffel 2 der Fußball-Bezirksliga. Der SV Ilmenau feierte nach zwei Spieltagen mal wieder ein Erfolgserlebnis: 2:0 in Eddelstorf. Zudem war die Niederlage von Südkreis gegen Wustrow ganz nach dem Geschmack von SVS und SVI.

Bardowicks Auswärtsspiel in Barum wurde erst kurzfristig vor Ort abgesagt, als beide Mannschaften schon angereist waren. Auch Barendorfs Heimspiel gegen Römstedt fiel aus, weil der Platz ebenfalls unbespielbar war.

Vastorf war mit einem 2:2 bei der SV Eintracht noch gut bedient und muss sich wohl mit der Abstiegsrunde anfreunden. Denn der Abstand zu Platz fünf beträgt nun schon sieben Punkte, da Bodenteich in Lüchow gewann.

SV Eintracht Lüneburg – Vastorfer SK 2:2 (1:1)

Das Hinspiel hatte die Eintracht gewonnen, und sie war auch diesmal nah dran. „Es fühlt sich wie zwei verlorene Punkte an“, meinte Trainer Philipp Zimmermann. Denn Maatouk verschoss einen Elfmeter für die SVE (75.) – das wäre das 3:1 und damit wohl die Vorentscheidung gewesen. Stattdessen glich Kliche durch einen Elfmeter auf der anderen Seite kurz vor Schluss noch zum 2:2 für Vastorf aus.

Schon nach vier Minuten war der VSK durch Schubert nach einer Ecke in Führung gegangen. Auf ganz schwer bespielbarem Platz auf der Hasenburg drehten die Gastgeber das Spiel durch Wollitz per Elfmeter zum 1:1 und durch Franke zum 2:1. Zimmermann: „Es war ein offener Schlagabtausch mit vielen Großchancen auf beiden Seiten – mit einem ärgerlichen Ende für uns.“ Zumindest aber hätte die SVE schon mal die vier Punkte aus den Duellen gegen den VSK auf der Habenseite, sollten die Vastorfer mit in die Abstiegsrunde gehen müssen.

SV Eddelstorf – SV Ilmenau 0:2 (0:0)

„Viele Zweikämpfe, wenig Fußball“, sah SVI-Trainer Sascha Hartig in der ersten Halbzeit. Auf tiefem Boden taten sich beide Mannschaften schwer. Nach der Pause ließ der SVI den Ball besser laufen. „25 Minuten richtig guter Fußball haben gereicht, um das Spiel zu gewinnen“, so Hartig. Nach Steckpass von Volkhausen umkurvte Bateekha den Torwart und legte quer für Kasten, der nur noch zum 0:1 einschieben musste (51.). Winderlich versenkte einen Freistoß flach ins lange Eck zum 0:2 (59.). Danach ließ Ilmenau ein paar weitere Chancen liegen, ehe Eddelstorf in der Schlussphase vergeblich auf das Anschlusstor drängte.

SV Rosche – SV Scharnebeck 0:6 (0:2)

Die Scharnebecker legten einen ganz starken Auftritt hin. „Das war in jeder Hinsicht ein super Spiel von unseren Jungs“, freute sich Trainer Carsten Lorenzen. „Endlich konnten wir die guten Trainingsleistungen mal auf den Platz bringen.“

Die SVS stand hinten sicher. Bei der einzigen Roscher Großchance in der ersten Halbzeit fischte Torwart Pfeifer den Ball aus dem Winkel. In der Offensive lief es bei den Scharnebeckern vom Feinsten. Die Stürmer Fricke, Peters und Lange fanden immer wieder die richtigen Laufwege und wurden mit Pässen in die Schnittstellen reichlich gefüttert. Fricke bestätigte seine gute Form und traf dreimal (9., 61., 67.). Peters langte zweimal hin (22., 80.). Den letzten Treffer erzielte Fabel (84.).

Von Frank Lübberstedt

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