Sonntag , 4. Dezember 2022
Anzeige
Maxi Zoch
Zuletzt stark verbessert zeigte sich Maximilian Zoch, hier am Ball gegen Oberneuland. (Foto: be)

LSK-Wiedersehen mit alten Bekannten in Altona

Der Fußball-Regionalligist spielt am Sonntag in Hamburg voll auf Sieg. Die Gastgeber sind ein ganz anderer Gegner als Heide.

Lüneburg. Der Start ist geglückt, nun soll der erste Sieg mit einem zweiten veredelt werden: Die Regionalliga-Fußballer des Lüneburger SK wollen nach dem 2:0 gegen Heide nun bei Altona 93 nachlegen, um einen optimalen Beginn der Abstiegsrunde hinzulegen. Anpfiff in der Adolf-Jäger-Kampfbahn ist am Sonntag um 14 Uhr.

„Ich bin sehr zuversichtlich“, sagt LSK-Trainer Qendrim Xhafolli. Um gleich nachzuschieben: „Weil mir die Mannschaft diese Zuversicht gibt.“ Das war auch gegen Heide erkennbar. Die Lüneburger sind konzentriert und engagiert – kurz, sie haben den Ernst der Lage erkannt. „Sie legen den Fokus derzeit nur auf den Fußball. Und das ist gut so“, sagt Xhafolli. Denn nur mit vielen Siegen in dieser Abstiegsrunde gelingt der Klassenerhalt. „Deswegen spielen wir bei Altona auch nicht um einen Punkt, wir spielen da voll auf Sieg.“

Komplett anders als Heide

Die Gastgeber – eine sehr junge Mannschaft mit vielen ehemaligen Akteuren vom ETV, die in der A-Jugend-Bundesliga kickten – setzen nicht wie Heide nur auf eine kompakte Defensive, sondern versuchen, stets mitzuspielen, greifen hoch an und sind so „ein komplett anderer Gegner“, weiß der LSK-Coach.

Alte Bekannte sind Stürmer Kevin Krottke und Rechtsverteidiger Eudel Monteiro, die beide beim LSK unter Xhafolli spielten, ehe es sie nach Hamburg zog. „Eudel hatte damals gegen Marian Kunze keine Chance, Kevin war ein spielstarker Stürmer, der gut gegen den Ball arbeitete“, so Xhafolli. „Lukas kann ihn aber gut bearbeiten.“

Verlass auf die Defensive

Mit Lukas ist Lukas Pägelow gemeint, der gegen Heide nicht nur das vorentscheidende 2:0 köpfte, sondern auch defensiv fehlerlos und souverän agierte. Auch seine Nebenmänner Otte und Ghubasaryan überzeugten. Letztgenannter könnte aber ins Mittelfeld nach vorn rutschen, denn mit Correia Cà ist ein Stammspieler zurück, der gegen Heide gesperrt passen musste.

Auch Gafar ist wieder fit, auch Filimonov spielte im Benefizspiel bei der Eintracht eine Halbzeit lang. Seidel und Oelkers fallen weiter aus, genau wie Jordanov, dessen Schambeinentzündung womöglich gar keinen Einsatz in dieser Saison mehr zulässt.

Doch egal, wer derzeit spielen kann, alle gehen mit Selbstvertrauen in die Partie. Xhafolli. „Natürlich war der Sieg gegen Heide hilfreich. Wir werden uns auch gegen Altona nicht verstecken.“

Von Ulrich Pott

Kommentare

Sie wollen die Kommentare unter diesem Beitrag lesen und kommentieren?
Dann werden Sie LZ+-Abonnent. Informationen zum Digital-Abo der LZ finden Sie hier.