Sonntag , 4. Dezember 2022
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Torben Winkelmann
Torben Winkelmann (M.) geht mit seinen Mitspielern aus der A-Jugend des MTV Treubund am Samstag in der Niedersachsenliga wieder auf Torejagd. (Foto: t&w)

Endlich darf der MTV Treubund wieder ran

Die A-Junioren des MTV Treubund starten in die Rückrunde gegen Cloppenburg – das letztes Ligaspiel war Anfang November. Trainer Michael Zerr sieht etwas Positives in den Niederlagen in der Vorbereitung.

Lüneburg. Die A-Junioren des MTV Treubund dürfen endlich wieder ran. Der Fußball-Niedersachsenligist, der am 6. November sein letztes Ligaspiel hatte, empfängt an diesem Samstag, 12. März, um 16 Uhr den JFV Cloppenburg zum Rückrunden-Auftakt in der Niedersachsenliga. Die Turner gehen als Tabellenzweiter in die nächsten sieben Spiele, müssen drei Punkte auf Spitzenreiter Ahlerstedt aufholen, um ins Aufstiegsspiel gegen den Staffelsieger Braunschweig/Hannover zu gelangen. Dort führt derzeit Göttingen 05.

Starke Vorbereitung mit tollem Trainingslager

„Unsere Vorbereitung war super“, fand MTV-Coach Michael Zerr. Zwar fielen zuletzt ein paar Test-Partien aus, doch gab es zuvor drei klare Niederlagen gegen Regionalligisten: 3:6 gegen JFV Calenberger Land, 0:6 gegen JLZ Emsland und 2:6 gegen Eintracht Braunschweig. „Diese Ergebnisse haben den Jungs den Spiegel vorgehalten“, sagt Zerr. „Das war unser Ziel. Denn der Schritt in die Regionalliga ist groß.“

Spielerisch hielten die Lüneburger oft gut mit, doch gerade die Spielhärte fehlte. „Auch die Lautstärke untereinander und zum Gegner ist eine andere“, bemerkte der MTV-Coach. „Da müssen wir noch viel frecher werden.“ Zudem kassierten die Rot-Weißen zu viele Gegentore nach Eckbällen oder Freistößen. „Die Standards sind schon die ganze Saison über ein Problem bei uns“, so Zerr. Daran wurde in der Vorbereitung intensiv gearbeitet. „Da sind wir jetzt besser geworden.“

Eine Jugendherberge komplett nur für das Team

Sehr positiv verlief auch das Trainingslager in Oranienburg Ende Februar. Die Lüneburger hatten sich in die Jugendherberge eingemietet, die sie komplett für sich hatten. Sie mussten sich selbst verpflegen, was „gut für das Teambuilding war“, so Zerr.

Es gab einen klaren 8:1-Testspielsieg gegen den Berliner Landesligisten TSV Mariendorf. „Das war absolut verdient, auch wenn es eine physische Herausforderung war“, berichtet Zerr. Ansonsten waren Einheiten auf dem Kunstrasen angesagt, zudem ging es in ein Athletikcenter. Dazu wurde das Drittliga-Spiel des Oranienburger HC gegen DHK Flensborg besucht – im Handball. „Die Jungs sollten mal bewusst etwas anderes sehen“, so Zerr. Begeistert waren alle.

Vor dem Spiel gegen Cloppenburg fallen zwei Stammspieler aus, die sich beide im Schulsport verletzten. Leo Grams brach sich einen Finger und musste operiert werden, Rudi Krivoscheev zog sich einen Bänderriss zu. Beide fallen noch länger aus. Für Zerr ärgerlich, dennoch geht er den Start der Rückrunde optimistisch an: „Wir haben ein paar Verletzte, aber unser Niveau ist immer noch hoch.“

Von Ulrich Pott

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