Sonntag , 4. Dezember 2022
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Joshua Horn
Joshua Horn (l.) zeigte sich auch gegen Barskamp sehr torhungrig. (Archivfoto: be)

Reppenstedt muss um Meisterschaft zittern

Der SV Holdenstedt macht den Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga perfekt und kann dem TuS noch gefährlich werden. Der TSV Gellersen II feiert nach seinem Sieg am Freitag zwei Tage später die endgültige Rettung auf dem Sofa.

Lüneburg. Der SV Holdenstedt steht als dritter Aufsteiger in der Fußball-Kreisliga fest und kann mit zwei weiteren Siegen noch Reppenstedt von der Tabellenspitze drängen. Auch Gellersen II jubelt, das Team bleibt Kreisligist.

Aufstiegsrunde: TuS Reppenstedt – Ochtmisser SV 3:2 (2:1)

Die erste Halbzeit hatte laut TuS-Trainer Philipp Grabowski „gutes Kreisliganiveau.“ Ein früher Treffer durch Gerth wurde den Reppenstedtern zurückgepfiffen, bevor Schlüschen traf (24.) und Seen nach einem Stäcker-Freistoß abstaubte (30.). Kurz vor dem Seitenwechsel verkürzte Drews (39.). „Nach dem Anschlusstreffer haben wir das Zepter aus der Hand gegeben. Seitdem der Aufstieg feststeht, wirken die Spieler überspielt, und es fehlen die letzten Prozente“, sah Grabowski. Die Ochtmisser Unterzahl, nach einer Gelb-Roten Karte gegen Rohwer nach wiederholtem Foulspiel, nutzte der TuS jedoch aus, Martin traf (77.). Der Anschluss durch Neumann in der 95. war nur Makulatur.

FC Heidetal – TuS Barskamp 6:1 (3:0)

Dem TuS steckte wohl noch die Aufstiegs-Feier in den Knochen. Wischmann brachte den FC früh in Führung (11.), Fehrmann (15.) und ein Eigentor von Lau (34.) sorgten für den Pausenstand. „Schade ist, dass wir diese Leistung nicht konstant abliefern konnten, sonst hätten wir in der Tabelle vielleicht woanders gestanden“, meinte Heidetals Trainer Oliver Klose. Horn per Freistoß (55.), Wischmann (63.) und erneut Horn (84.) trafen weiter, Lau verkürzte noch (81.). „Ich hatte vor einem Sommerkick gewarnt, der ist es nicht geworden. Die Jungs haben schönen Fußball gespielt“, freute sich Klose.

Abstiegsrunde: MTV Dannenberg – TSV Mechtersen/V. 1:2 (1:1)

Als „Fußball zum Abgewöhnen von beiden Seiten“ umschrieb Mechtersens Trainer Rüdiger Neumann die Partie, in der seinem Team der erste Sieg in der Abstiegsrunde gelang. Der erste TSV-Treffer fiel dann aber doch nach schönem Spielzug, den Sitter abschloss (4.). Auf den Ausgleich durch Martins (44.) antwortete Gray zwei Minuten vor dem Abpfiff. Wobei der Treffer fragwürdig entstand, da der Mechtersener den Ball ins Tor grätschte, als Dannenbergs Keeper diesen aufnehmen wollte. „Ich hätte das Tor nicht gegeben. Positive Nebenerscheinung war, dass Maxi Marquardt sein Comeback zwischen den Pfosten gegeben hat“, so Neumann.

TSV Bienenbüttel – Union Bevensen 1:3 (0:0)

In einer ausgeglichenen ersten Hälfte hatte Bienenbüttel durch eine Aluminiumtreffer Pech im Abschluss. Nach dem Seitenwechsel erzielte Franz die TSV-Führung (59.). „Leider hatten wir im weiteren Spielverlauf keine Lufthoheit“, ärgerte sich TSV-Trainer Frank Kathmann. Beide Bevenser Treffer durch Borlan (59.) und Husemann (72.) fielen per Kopf nach Standartsituationen. „Beim dritten Treffer wurden wir ausgekontert“, so Kathmann. Borlan (77.) traf. lan

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