Montag , 5. Dezember 2022
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Golf, European Open, Green Eagle, Winsen
Jordan Smith liegt bei den European Open der Golfprofis in Winsen vorn. Foto: Enno Friedrich

Jordan Smith hofft in Winsen auf seinen zweiten Coup

Der Sieger von 2017 führt bei den European Open nach zwei Runden. Acht deutsche Spieler schaffen den Cut.

Winsen. Der Engländer Jordan Smith hat sich nach zwei Runden bei den European Open der Profigolfer in die Pole Position gebracht: Am zweiten Tag des DP World Turniers auf der Anlage Green Eagle spielte der 29-jährige Brite eine starke 68er-Runde und liegt damit nach den 70 Schlägen vom Vortag mit insgesamt sechs unter Par in Führung.

Erinnerungen an den Sieg von 2017

Jordan Smith hat in Winsen bereits 2017 gewonnen. „Ich habe meine Chancen genutzt, wenn ich sie hatte und ich bin natürlich sehr glücklich, wie es gerade läuft. Alles unter Par auf diesem Golfkurs ist anständig. Ich habe viele gute Erinnerungen an meinen Sieg 2017. Ich freue mich darauf, weiter gut zu spielen und zu schauen, was das Wochenende bringt", sagte Smith.

Auf Platz zwei schob sich der Franzose Victor Perez (71 Schläge, insgesamt vier unter Par). Er hatte erst in der Vorwoche die Dutch Open gewonnen. Bislang ist es noch keinem Spieler gelungen, zwei Turniere der DP World Tour in Folge zu gewinnen.

Niklas Nørgaard Møller spielt die beste Runde

Den dritten Platz teilen sich Joakim Lagergren (Schweden), Julien Brun (Frankreich) und Niklas Nørgaard Møller mit je drei unter Par. Der Däne spielte mit 67 Schlägen (fünf unter) die beste Runde des zweiten Tages.

Beste Deutsche sind Alexander Knappe und Routinier Marcel Siem mit je einem Schlag unter Par auf dem geteilten Platz acht. Beide schafften ebenso den Cut wie Matthias Schmid (26.), Yannik Paul (26.), Marcel Schneider (34.), Nicolai von Dellingshausen (34.), Frederik Schott (34.) und Hurly Long (58.).

Marcel Siem liegt gut im Rennen

„Es fühlt sich an, als wenn man hier die US Open spielt, es ist echt anstrengend. Man muss sehr aufpassen, dass man keine Fehler macht. Das wird jedes Mal bitter bestraft. Die schlechten Schläge, die ich gemacht habe – ich glaube, es waren nur drei – wurden direkt bestraft mit Bogeys. Ich hätte natürlich gerne unter Par gespielt. Aber ich glaube, das sieht ganz gut aus fürs Wochenende", sagte Marcel Siem.

Von Matthias Sobottka

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