Dienstag , 6. Dezember 2022
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Yannik Lau
Yannik Lau (M.) rettete ein Punkt für Barslkamp gegen Wendisch Evern um Kapitän Maximilian Boelter (Nr. 13). (Foto: be)

Barskamp gibt die Rote Laterne an Vastorf weiter

TuS holt im Bezirksliga-Derby einen Punkt gegen Wendisch Evern, VSK verliert klar beim SVI

Lüneburg. Nach dem Sieg über Bodenteich sicherte sich der TuS Barskamp den nächsten Punkt in der Fußball-Bezirksliga. Da der Vastorfer SK das Derby in Melbeck innerhalb von nur acht Minuten verlor, schoben sich die Barskamper in der Tabelle am VSK vorbei und gaben die rote Laterne weiter. Ausgerechnet der Ex-Vastorfer Lukas Hertting sorgte mit einem Doppelpack für die Niederlage des VSK im Kellerduell. Der Negativtrend der SV Scharnebeck setzte sich gegen Barum fort. Beide Treffer der Barumer waren Geschenke der SVS.

TuS Barskamp – SV Wendisch Evern 1:1 (0:0)

Mit dem Satz „Wendisch verschenkt zwei Punkte“, endete der Fanticker der Gäste. „Das kann ich unterschreiben, wir haben einen Punkt gewonnen“, ergänzte Barskamps Pressewart Martin Einert. Wendisch trumpfte stark auf und kaufte dem Aufsteiger weitestgehend den Schneid ab. Barskamp hingegen kam kaum zur Entfaltung. Während sich der TuS eine knappe Stunde lang auf Keeper Wendt verlassen konnte, rutschte ihm ein langer Ball über die Fingerspitzen und von Delft konnte zur verdienten Wendisch-Führung einschieben (55.). Die TuS-Antwort lies allerdings nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke nagelte Lau den Ball aus dem Gewühl heraus unter die Querlatte (67.). „Yanniks Abschluss war nach dem Motto drin oder Kornfeld. Danach haben wir das Remis mit Glück über die Zeit gebracht“, freute sich Einert.

SV Scharnebeck – MTV Barum 0:2 (0:2)

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an sicher zu stehen. Bei Barum klappte das gut, Scharnebeck hingegen erwies sich als guter Gastgeber und lud die Gäste zum Tore schießen ein. Einen katastrophalen Querpass eines SVS-Spielers am eigenen Strafraum nutzte der Ex-Turner Maass um seinen siebten Saisontreffer zu erzielen (28.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff nickte Marks eine Ecke ein (44.). „Der Eckball ist auch unnötig entstanden“, ärgerte sich Scharnebecks Trainer Carsten Lorenzen. Mit dem Seitenwechsel rissen sich seine Spieler dann zusammen und spielten eine gute zweite Halbzeit. „Wir haben Barum in deren Hälfte festgespielt. Auf dieser Leistung lässt sich aufbauen“, meinte Lorenzen. Ein Scharnebecker Treffer wollte trotzdem nicht fallen, Abschlüsse gingen knapp am MTV-Gehäuse vorbei.

SV Ilmenau – Vastorfer SK 3:0 (0:0)

Regen, matschiger Boden, viele Zweikämpfe - für die Zuschauer war das Kellerduell kein Leckerbissen. Eine knappe halbe Stunde lang dominierte der SVI die Partie, Torchancen ergaben sich allerdings wenige. In den verbliebenen fünfzehn Minuten bis zur Pause drehte der VSK auf, hätte sich einen Führungstreffer vielleicht sogar verdient gehabt. Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber dann wieder das Szepter. „In dieser Phase haben wir das Spiel dominiert und nur noch Vastorfer Konter zugelassen“, freute sich SVI-Trainer Sascha Hartig. Nach Foul an Hertting im Strafraum verwandelte der Ex-Vastorfer den fälligen Strafstoß selbst (55.). „Den Treffer haben wir gebraucht. Das war der erhoffte Brustlöser“, so Hartig. Eine schöne Liegmann-Vorarbeit verwertete Winderlich mit einer Direktabnahme (60.), bevor Hertting mit einem satten Schuss seinen Doppelpack schnürte (62.). Bis zum 0:2 hielten die Vastorfer dagegen, danach hingen die Köpfe.

Von Florian Langanke

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