Samstag , 3. Dezember 2022
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Mara Lippkowski
Mara Lippkowski (rotes Trikot) war beste HVL-Werferin beim 22:16-Derbysieg. Die Adendorferinnen (v.l.) Annika Epple, Melina Kohrs und Carolina Rabeler können sie nicht stoppen. (Foto: Krügel)

HVL-Mädels lassen im Derby nichts anbrennen

Verdienter 22:16-Sieg in der weiblichen B-Jugend bei der SG Adendorf/Scharnebeck in der Handball-Landesliga

Lüneburg. Lange Zeit offen hielt die weibliche B-Jugend der SG Adendorf/Scharnebeck das Derby in der Handball-Landesliga gegen den HV Lüneburg, der sich am Ende aber verdient mit 22:16 (10:7) durchsetzte und weiter ohne Punktverlust dasteht. Die Adendorferinnen stehen mit 2:2-Zählern im Mittelfeld. Ohne Mühe siegte die männliche A-Jugend der Adendorfer in der Landesliga beim 48:26 gegen Nienburg.

Männliche A-Jugend:

SG Adendorf/Scharnebeck – HSG Nineburg 48:26 (22:13)

Nach einer noch verhaltenen und ausgeglichenen Anfangsphase (8:7, 9.) drehten die Adscha-Jungs in den folgenden 20 Minuten richtig auf und spielten einen Neun-Tore-Vorsprung bis zur Halbzeit heraus. Sie dominierten die Partie und brachten viele Tempogegenstöße erfolgreich im gegnerischen Kasten unter. Die 2. Halbzeit knüpfte dort an, wo die Gastgeber in den ersten 30 Minuten aufgehört hatten. Sie standen in der Abwehr gut und fanden im Angriff immer wieder Lücken, die sie erfolgreich nutzten. Der Endstand von 48:26 ging auch in der Höhe in Ordnung.

Adscha: Soyeaux, Bardowicks - M. Zander (10/1), Hähnel (8/1) , Touma (6), Gütschow (5), Kressel (5), Bluhm (4) , Kruse (3) , C. Zander (3/1), Kirsch (2), Schellin (1), Gutjahr (1), Görg.

Weibliche B-Jugend:

SG Adendorf/Scharnebeck – HV Lüneburg 16:22 (7:10)

In den ersten 15 Minuten war die Partie ausgeglichen, auch wenn die Gastgeberinnen in der gesamten Partie nie in Führung gehen konnten. Doch einen 4:2-Vorsprung des HVL holten sie schnell auf und kamen zum zwischenzeitlichen 7:7 (17.). „Aus einer guten Abwehr heraus waren wir da auf Augenhöhe“, analysierte Adscha-Trainerin Helga Holzwarth.

Im Anschluss spielten die Lüneburgerinnen dann aber ihre Klasse aus, zwangen die Gastgeberinnen zu einigen Pass- und technischen Fehlern und zogen mit einem 5:0-Lauf auf 12:7 davon (21.).

Von diesem Rückstand erholte sich Adscha über die gesamte Spielzeit nicht mehr. Sie kämpften sich zwar nach der Halbzeit immer wieder auf zwei bis drei Tore Differenz heran (14:16., 31.), die Wende schafften sie nicht. Zwar stand die Abwehr gut, aber eben auch auf Lüneburger Seite. So gab es eine achtminütige Phase ohne Tor auf beiden Seiten.

In den letzten zehn Minuten dominierten dann wieder die Lüneburgerinnen mit einem 6:2-Lauf. Sie fuhren einen verdienten Derbysieg ein. „Uns hat ein wenig die Dynamik und Passgenauigkeit gefehlt“, fand HVL-Trainerin Jula Steinbach. „Wir haben aber mit Moral überzeugt und einen klassischen Arbeitssieg eingefahren.“

Adscha: M. Schellin - Epple (6), Rabeler (5), Streitparth (3), Mensink (1), L. Götz (1), Armanious, Siems, Kohrs, Rüsch, L. Schellin, J. Götz.

HVL: Hornburg - Lippkowski (7), Tebrügge (6/1), Schulz (3), Schulze (3), Gawlitta (1), Konow (1), Kremer (1), Schröder, A. Bromm.

Von Ulrich Pott

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