Samstag , 3. Dezember 2022
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Paul Saucke
Paul Saucke (l.) und Mahmoud Haidar vom OSV wollen ins Kreispokal-Halbfinale stürmen und in der Liga oben dran bleiben. Mitte: Tobias Notzke von Gellersen II. (Foto: be)

Adendorf und OSV: Lust auf die Doppelschicht

Der TSV Adendorf und der Ochtmisser SV wollen am Samstag in der Kreisliga oben dran bleiben – und am Montag ins Halbfinale des Kreispokals einziehen.

Lüneburg. Doppelbelastung für den Ochtmisser SV und TSV Adendorf: Die beiden Spitzenteams der Kreisliga sehen sich am kommenden Wochenende einem harten Programm gegenüber. Beide müssen jeweils am Samstag in der Kreisliga und dann auch schon wieder am Montag im Kreispokal ran.

Mit Optimismus ins Topspiel gegen die LSV

Der OSV hat beide Male den Heimvorteil auf seiner Seite und beginnt am Samstag (15 Uhr) im Topspiel gegen die LSV. Nicht einmal 48 Stunden nach Abpfiff muss das Team von Gianluca Sciume im Pokal antreten. Dann geht es am Montag (14 Uhr) gegen den TuS Wustrow. Sciume freut sich auf ein intensives Wochenende: „Das werden zwei Highlight-Spiele. Wir wollen beide Male Vollgas geben und natürlich beide Spiele auch gewinnen.“

Doch erst liegt der Fokus von Sciume auf dem Topspiel am Samstag. „Die LSV ist ein Topteam in der Liga. Wir wollen den Fokus voll auf diese Partie legen und unseren Spielplan durchziehen“, meint er. Ob der Kader mit der hohen Belastung umgehen kann, wird sich für Sciume zeigen. Dennoch vertraut er seinem Team: „Wir haben einen großen und sehr ausbalancierten Kader. Diese Spiele wollen wir über unser Kollektiv gewinnen.“

Teamsitzung stimmt auf den Kreispokal ein

Für das Pokalspiel gegen Wustrow bereitet sich die Mannschaft im Anschluss an das Kreisliga-Spiel bei einer Teamsitzung am Abend vor. Auch für diese Begegnung zähle nur ein Sieg. Das Pokalfinale ist laut Sciume das angestrebte Ziel.

Mit etwas anderen Ambitionen geht der Tabellendritte TSV Adendorf in dieses intensive Wochenende. Zunächst empfangen die Adendorfer den TSV Gellersen II, ebenfalls am Samstag um 15 Uhr. Nach den vergangenen Ergebnissen wünscht sich Adendorfs Trainer Uwe Laskowski wieder einen Sieg: „In erster Linie zählt für uns das Ligaspiel. Wir fokussieren uns voll am Samstag.“

Adendorf setzt sich nicht unter zu großen Druck

Nachdem sein Team zuletzt im Spiel gegen Molzen den Ausgleich in der Nachspielzeit hinnehmen musste, will Laskowski wieder dreifach punkten. Dennoch senkt er den Erwartungsdruck an sich und seine Mannschaft: „Wir müssen auf dem Boden bleiben. Wir sind Aufsteiger und unsere Ambition war es nie, oben mitzuspielen. Wir nehmen alles mit, dürfen aber nicht abheben.“

Der TSV bekommt es im Pokal am Montag mit dem TuS Ebstorf zu tun. Somit hat Adendorf dann erneut einen Doppelspieltag, denn vergangene Woche fand das Nachholspiel ausgerechnet gegen Ebs­torf statt. Dabei trennten sich beide Teams mit 0:0.

Rotation light ist eingeplant

Laskowski macht sich aber keine Sorgen: „Wir haben normalerweise genug Spieler für so eine Situation. Der Stamm wird natürlich spielen, und der Rest muss dann gewechselt werden.“

Der TSV Adendorf müsse zurzeit im Training etwas an der Intensität schrauben, um die Spieler nicht zu überlasten. Trotzdem sei es für Laskowski kein Grund, dieses Pokalspiel herzugeben: „Es ist ein besonderer Ansporn, vielleicht mal ins Finale zu kommen. So weit ist der Weg auch nicht mehr.“

Von Dominik Schwerma

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