Montag , 5. Dezember 2022
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Deniz Öker
Deniz Öker (r.) brennt auf sein Comeback für den TSV Gellersen. (Foto: be)

Gellersen braucht mehr Stabilität

Trainer Sven Kathmann setzt auf die bekannten TSV-Qualitäten. Der Fußball-Landesligist empfängt am Samstag den TSV Elstorf, der zuletzt groß in Form war.

Südergellersen. Jetzt sind wieder die typischen Gellersen-Qualitäten gefragt. „Wir sind Meister darin, solche Situationen umzukippen“, hofft Sven Kathman, Coach des Fußball-Landesligsten TSV Gellersen, vor dem Heimspiel gegen den TSV Elstorf am Samstag (16 Uhr). Der Lauf der beiden Teams könnte unterschiedlicher kaum sein: Gellersen verlor zuletzt dreimal in Folge, Elstorf ist seit fünf Spielen unbesiegt, erreichte zuletzt in Unterzahl ein 2:2 gegen den Titelkandidaten Harsefeld.

Die sehr anfällige Defensive, mit 38 Treffern in 12 Spielen die schwächste der Liga, haben die Gellerser als eine Achillesferse ausgemacht. „Kein Wunder, wenn wir Woche für Woche die Abwehr umstellen müssen“, meint Kathmann. Wieder deutet sich reges Kommen und Gehen an. Johst, Kennemann und Hövermann nutzen das lange Wochenende für einen Urlaub, Öker M. Meyer und M. Wolf könnten dagegen in den Kader zurückkehren. Sie wollten wie Demir und Baran am Donnerstag wieder ins Training einsteigen.

Hoffnungen ruhen auf zwei Routiniers

In der Hinterhand hat Kathmann seine beiden Routiniers Reinecke (37) und C. Müller (38), die für mehr Stabilität sorgen können. Müller zum Beispiel kann wahlweise als Sechser oder Innenverteidiger einspringen – er spielte in dieser Saison bisher viermal, drei dieser Partien gewann der TSV. Im Tor wird erstmals in dieser Saison Schönau stehen.

Die Gellersen-Qualitäten – das sind Kampfgeist und Geschlossenheit. Vor allem kommt es Kathmann darauf an, dass seine Spieler frei im Kopf aufspielen und bei Gegentreffern nicht gleich wieder das ganze Spiel zusammenbricht. Vom guten Lauf zum Saisonbeginn, das betont der Trainer, hat sich niemand blenden lassen: „Die Jungs können das alle gut einordnen.“ saf

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