Samstag , 3. Dezember 2022
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Adendorf wieder in der Spur

Auch der Ochtmisser SV feiert zwei Tage vor seinem Pokaleinsatz einen Derbysieg und schießt die LSV endgültig ins graue Mittelfeld. Für einen ehemaligen LSV-Spieler wird es ein ganz besonderer Tag.

Lüneburg. Ein besonderes Tor entscheidet das Derby zwischen dem Ochtmisser SV und der Lüneburger SV. Alkhalil sorgt für die Niederlage seines Ex-Vereins LSV. Adendorf befreite sich mit einem 5:1 gegen Gellersen II deutlich aus der Ergebniskrise und schon bereits Kräfte für den Pokal.

Ochtmisser SV – Lüneburger SV 1:0 (0:0)

Erst gaben die Gäste den Ton an. Mit viel Druck und guten Torchancen zeigte die LSV ihre offensive Power. Ein Lattentreffer in der 30. Minute durch Dilkas Sönmez war nur eine der Gelegenheiten. Der Knackpunkt des Spiels war eine Gelb-Rote Karte für die LSV. In der 57. Minute sah Merlin Witthöft die Ampelkarte. Mit der Überzahl im Rücken übernahm der OSV mehr und mehr die Kontrolle und erzielte folgerichtig den Siegtreffer. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld tauchte Ex-LSV-Spieler Hasan Alkhalil frei am langen Pfosten auf und verwandelte die Hereingabe (70.). „Für Hasan war es ein besonderes Spiel. Wir wollten heute auch für ihn gewinnen. Dass er dann auch noch das Siegtor macht, ist natürlich klasse“, meinte OSV-Coach Gianluca Sciume.

TSV Adendorf – TSV Gellersen II 5:1 (3:1)

Nach zuletzt vier Spielen ohne Sieg bezwang der TSV die Gäste aus Gellersen deutlich mit 5:1. Dabei hatte es die Anfangsphase in sich. N. Breese erzielte das 1:0 in der 1. Minute, Warncke legte schnell zum 2:0 nach (8.). Notzke schoss nur drei Minuten später den Anschluss. Doch die Antwort ließ erneut nicht lange auf sich warten und Adendorf erhöhte durch Martin in der 14. Minute auf 3:1.

Spielerisch war es laut Adendorf-Coach Uwe Laskowski ein guter Auftritt seiner Mannschaft. „Wir zeigten eine überlegene und tolle Leistung, und für uns sind die drei Punkte nach den letzten Spielen auch wichtig“, sagte er. Die Führung nutzte Laskowski dann in der zweiten Halbzeit, um einige Kräfte für das Pokalspiel zu schonen. Martin (54.) und N. Breese (64.) gelangen noch jeweils der zweite Treffer. Iwan glänzte mit einem guten Spiel und drei Torvorlagen.

TSV Bienenbüttel – TuS Wustrow 1:1 (0:1)

Bienenbüttel hatte durchaus die Chance, nach dem Sieg vergangene Woche in Gellersen auch gegen Wustrow einen Dreier mitzunehmen. Doch zunächst fiel den Bienenbüttlern selbst der Ball ins Netz – und zwar durch den eigenen Mann. Nach einer Hereingabe von Wustrow versuchte Cassier den Ball mit einer Grätsche zu klären, doch der Versuch landete im eigenen Tor (36.).

Danach lauerte der Gast vor allem auf Konter und stellte sich tief hinten rein. Erst eine erfolgreiche Pressingaktion der Bienenbüttler sorgte für die Chance zum Ausgleich. Friedrich eroberte den Ball und legte nur noch quer auf Kapitän Mattern (49.), der frei ins Tor einschob. TSV-Trainer Frank Kathmann: „Am Ende ist das Ergebnis gerecht. Wir hatten aber mehr Spielanteile und waren spielerisch besser.“

Von Dominik Schwerma

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