Sonntag , 4. Dezember 2022
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Bjarne Lassen
Bjarne Lassen im HVL-Tor sorgte dafür, dass die Lüneburger lange in Achim im Spiel blieben. (Foto: Krügel)

HVL verliert das Spitzenspiel

Landesliga-Handballer müssen beim 25:28 bei Achim/Baden II die erste Saisonniederlage hinnehmen
Lüneburg. Die Siegesserie ist gerissen: Die Landesliga-Handballer des HV Lüneburg verloren nach vier Erfolgen in den ersten vier Saisonspielen nun im Spitzenspiel beim SV Achim/Baden II mit 25:28 (14:18). Somit sind nun noch die Achimer verlustpunktfrei, trotz der Niederlage bleibt der HVL Zweiter.

"Wir haben nicht unser ganzes Leistungspotenzial abrufen können", analysierte HVL-Coach Christian Fleßner. "Achim war an diesem Tag stärker als wir, sie sind trotzdem schlagbar."

Doch dafür hätten mehr als nur zwei Lüneburger Spieler an ihre Leistungsgrenze gehen müssen. Das schafften lediglich Kreisläufer Hendrik Heinze und Torwart Bjarne Lassen. "Mit beiden bin ich zufrieden, dass habe ich ihnen nach dem Spiel auch gesagt", so Fleßner. Der Rest stand in der Abwehr nicht gut und schoss im Angriff zu viele Fahrkarten.

Schwache erste, bessere zweite Halbzeit

Vor allem in der ersten Halbzeit kamen die Lüneburger nicht in Tritt, der Gastgeber war konzentrierter, machte einfache Tore und führte zwischenzeitlich mit 17:10 (27,).

Der HVL kämpfte sich immer wieder heran, vor allem nach dem Wechsel lief es in der Abwehr deutlich besser. Auch, weil Torwart Bjarne Lassen stark hielt, die Achimer so in den zweiten 30 Minuten nur zehn Tore warfen. "Doch im Angriff hatten wir weiter eine hohe Fehlerzahl", ärgerte sich Fleßner. "Jeder Spieler hatte ein, zwei Fehler zu viel. Uns haben diesmal gute zehn Minuten gefehlt, um das Spiel noch zu drehen."

Letztlich stellt die Niederlage "keinen Beinbruch" dar, wie der HVL-Coach findet, aber "wir müssen daran arbeiten, mehr Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln".

HVL: N. Tran, Lassen - Heinze (6), Rassuli (5), Westphal (3/3), Düngelhoef (2), Manke (2), Beyer (2), Schachtschneider (1), Strauss (1), Hillnhagen (1), Zander (1), Hahn (1), Bruns.

Von Ulrich Pott

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