Sonntag , 4. Dezember 2022
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Swantje Grote
HVL-Außen Swantje Grote hatte mit sechs Toren einen wichtigen Anteil am 38:33-Heimsieg der Lüneburgerinnen gegen Plesse-Hardenberg. (Foto: Schulze)

Aufatmen bei den HVL-Frauen

Wichtiger 38:33-Heimsieg gegen HSG Plesse-Hardenberg in der Handball-Oberliga

Lüneburg. Ganz wichtiger Heimsieg: Die Oberliga-Handballerinnen des HV Lüneburg haben ihr richtungsweisendes Spiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg mit 38:33 (16:14) gewonnen und damit ein Abrutschen in die Abstiegszone vermieden. Mit 6:8-Punkten bleiben die Lüneburgerinnen somit im Mittelfeld der Liga.

"Das war ganz wichtig", atmete HVL-Coach Torsten Doberass auf. Die Lüneburgerinnen wussten, dass Plesse besonders in den ersten 30 Minuten immer volles Tempo geht. "Dieses Tempo sind wir mitgegangen bzw. haben es sogar vorgegeben", so Doberass. "Das Tempo war abartig hoch." 71 Tore in 60 Minuten sprechen da eine klare Sprache. "Das war Handball mit offenem Visier."

Letztlich hatte der HVL den breiteren und besseren Kader als der Gast. So spielten die vier HVL-Außen alle jeweils etwa 30 Minuten und kamen gemeinsam mit 20 Toren auf mehr als die Hälfte der Lüneburgerinnen insgesamt. Doch nicht nur die Außen überzeugten, alle HVL-Spielerinnen brachten sich ein. "Das war eine tolle Mannschaftsleistung", sagte der HVL-Trainer.

Alle HVL-Spielerinnen überzeugen

Ob nun Pia Söker, die in Abwehr und Angriff genauso überzeugte wie Kreisläuferin Ricarda Horrey, die starke Sperren stellte und vier Siebenmeter herausholte. "Ich war mit allen sehr zufrieden."

Einen 7:11-Rückstand (17.) drehte der HVL schon zur Halbzeit um. Nach dem Wechsel war nach einem 5:1-Lauf (25:19, 41.) die Partie entschieden. Denn "in der 2. Halbzeit war der Sieg ungefährdet", analysierte Doberass. "Wobei wir sogar noch mehr Tore hätten machen können."

Im Tor stand übrigens neben Juliana Fribus mit Luisa Fischmann ein Neuzugang. Die Studentin trainiert schon seit Wochen mit, hat nun ihre Spielgenehmigung erhalten. Sie spielte zuletzt Oberliga in Hessen. Sie war zwar zu Beginn ein wenig nervös, steigerte sich aber, hielt einige schöne Bälle und machte vor allem das Spiel schnell und brillierte mit guten Pässen.

HVL: Fribus, Fischmann - Miniers (6), Draoui (6/4), Spiller (5), Grote (5/1), Steinbach (4), Wollny (4), Wagner (2), Glas (2), Söker (2), Kossek (2), Horrey, Zander.

Von Ulrich Pott

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