Sonntag , 4. Dezember 2022
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Nina Riemann
Nina Riemann (l.) warf acht Tore beim 34:34 der SG Adendorf/Scharnebeck gegen Bruchhausen. (Foto: t&w)

Susanna Reinhard lässt Adscha jubeln

Tor in letzter Sekunde rettet SG Adendorf/Scharnebeck einen Punkt im Landesliga-Heimspiel gegen Bruchhausen

Adendorf. Drama bis in die letzten Sekunden mit Happyend: Die Landesliga-Handballerinnen der SG Adendorf/Scharnebeck schienen ihr Heimspiel gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen schon verloren zu haben, lagen zwei Minuten vor Schluss mit 30:34 zurück. Doch mit vier Toren in Folge schafften sie noch das umjubelte 34:34. Mit nun 3:7-Punkten sprangen die Adendorferinnen damit auf Rang zehn.

"Das war nichts für schwache Nerven", sagte Adscha-Trainerin Katie Schrötke. "Heute überwiegt die Freude. Auch wenn mehr drin gewesen wäre." Lange Zeit war die Partie ausgeglichen, zeigten die Adendorferinnen eine gute Leistung.

16-Jährige Mathilda Schellin steht im Tor

Dabei stand mit Mathilda Schellin eine 16-Jährige im Tor. "Sie hat das super gemacht", freute sich Katie Schrötke. Die B-Jugendliche spielte 50 Minuten, den Rest stand Feldspielerin Svenja Riekehr zwischen den Pfosten.

Eine Schwächephase von der 45. bis 55. Minute brachte den Gast mit 33:29 in Front. Die Adscha-Trainerin nahm eine Auszeit, schwor ihre Mannschaft neu ein. "Und sie wollten nicht verlieren", so Katie Schrötke.

Angeführt von einer überragenden Susanna Reinhard holten die Gastgeberinnen Tor um Tor auf. "Und Bobbi hat sich mit dem letzten Tor selbst belohnt", berichtete Katie Schrötke. Denn Susanna Reinhard traf in letzter Sekunde zum umjubelten Ausgleich.

Adscha: Schellin, Riekehr - Riemann (8), Schulze (7/2), Jürs (6), Reinhard (4), Basedau (3), Ehlbeck (3/1), Kuhlmann (2), Schomburg (1), Ostermann, Wiese, Bardowicks.

Von Ulrich Pott

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