Montag , 5. Dezember 2022
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Jonas Sciume
Jonas Sciume (M.) und seine Mannschaftskollegen vom Ochtmisser SV bejubelten einen klaren 8:0-Sieg im Kreispokal gegen Wustrow. (Foto: be)

LSV blamiert sich beim unterklassigen TSV Wriedel

Lüneburger fliegen mit 1:2 aus dem Kreispokal – Ochtmissen und Adendorf souverän im Halbfinale

Lüneburg. Spätes Aus im Fußball-Kreispokal für die Lüneburger SV in Wriedel. Im Viertelfinale verloren die Lüneburger in der Nachspielzeit mit 1:2 beim Team aus der 1. Kreisklasse Süd. Der TSV Adendorf dagegen hatte heute richtig Spaß und dominierte gegen Ebstorf mit 3:1. Der Ochtmisser SV hatte richtig Bock und zerlegte Wustrow mit 8:0. Viertes Team im Halbfinale ist der TuS Liepe, ebenfalls aus der 1. Kreisklasse Süd, der Teutonia Uelzen II im Elfmeterschießen mit 7:6 bezwang,

Ochtmisser SV – TuS Wustrow 8:0 (6:0)

„Die Jungs hatten richtig Bock auf das Spiel“, meinte OSV-Coach Gianluca Sciume nach der "überragenden Vorstellung". Von Beginn an legten die Ochtmisser richtig los und erarbeiteten sich durch die Tore von Saucke (2.), Jagst (8.) und Oscco (13.) bereits früh eine komfortable Führung. Sciume: „Wir haben den Gegner heute überrollt und 90 Minuten dominiert. Das war eine sehr starke Leistung“. Saucke legte noch zwei Treffer nach (36., 42.). Haidar erzielte die 6:0-Pausenführung (42.). Die nutzte Sciume, um einigen Spielern Praxis zu ermöglichen und wechselte vier Mal. Darunter erhielt auch der 18-jährige Torwart Jesper Detgen seine Chance zum Debüt. „Großes Lob an die Einwechselspieler. Wir haben eine unglaubliche Qualität im Kader und man hat nach den Wechseln keinen Leistungsabfall gesehen“, sagte Sciume. Für den Endstand sorgten Trainer-Bruder Jonas Sciume (50.) und Haidar (64.).

TSV Adendorf – TuS Ebstorf 3:1 (2:1)

„Kompliment an meine Mannschaft, das hat als Trainer heute richtig Spaß gemacht“, lobte Uwe Laskowski. Dominant und mit viel Spielfreude setzte sich der TSV durch. „Wir hatten sehr viele gute Torchancen und hätten den Sack eigentlich auch früher zumachen können“, sagte Laskowski. Der TSV ging schon früh durch Martin in Führung (6.) und legte anschließend durch N. Breese nach (27.). Kurz vor der Halbzeit fiel doch der Anschluss für Ebstorf, nachdem die Abwehr des TSV den Ball nicht richtig klären konnte (45.). Das änderte jedoch nichts an dem überlegenden Auftritt der Adendorfer. Letztlich setzte Martin mit einem sehenswerten Schuss in den Winkel den 3:1-Schlusspunkt (71.).

TSV Wriedel – Lüneburger SV 2:1 (0:1)

„Wir haben zurzeit ein Virus und müssen diesen unbedingt bekämpfen“, zeigte sich LSV-Coach Hüsa Sönmez enttäuscht. In der Nachspielzeit kassierte die LSV den entscheidenden Treffer. „Das tut natürlich richtig weh. Die Jungs geben immer alles, aber irgendetwas hat wieder gefehlt“, bedauerte Sönmez. Die LSV ging in der 42. Minute durch ein Strafstoßtor von Celik in Führung. Ursache für den Strafstoß war ein Handspiel von Nimz, der dafür auch die Rote Karte sah. Mit der Führung und in Überzahl im Rücken erarbeitete sich die LSV einige Torchancen, konnte aber keine nutzen. Ein Kopfball von Schusdzarra brachte den Ausgleich (67.). Und dann schlug Wriedel zu und machte die Sensation perfekt.

Von Dominik Schwerma

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